Hl. Johannes , Joh 20, 2-8

Jesus, der seinen Jünger Johannes liebte, sei mit euch.

Das heutige Evangelium berichtet: Maria  Magdalena sprach zu Petrus und Johannes. Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben. Beide Apostel gingen gleich zum Grab. Warum? Darum, weil Jesus ihnen nicht gleichgültig war.

Der Apostel Johannes, Verfasser, des vierten Evangeliums, überlebte alle seine  Mitapostel. Er ist der einzige Apostel, der-  allerdings nach mehreren vergeblichen  Tötungsversuchen durch Kaiser  Domitian -eines natürlichen Todes starb. Paulus nannte Johannes  einmal zusammen  mit  Petrus  und Jakobus  ,, die Säulen  der Kirche“.

Jesus, Sohn des lebendigen Gottes, Bild des Vaters, Sohn der Jungfrau Maria. Herr, erbarme  dich unser.

Jesus, Strahl des  ewigen Lichtes, Jesus Fürst des Friedens, Jesus, Gott und Mensch, Christus, erbarme dich unser.

Jesus, Bruder der Armen Jesus, Freund der Sünder, Jesus unser  Leben. Herr, erbarme dich unser.

Johannes Apostel, war der Sohn von Zebedäus und Salome und stammte aus Betsaida am See Genezaret. Sein Bruder war Jakobus der Ältere, ebenfalls Apostel des Herrn. Vor  seiner  Berufung  zum Apostel verdiente  sich  Johannes seinen Lebensunterhalt  als Fischer. Er übte damit denselbe Beruf  aus wie  Simon  Petrus und  Andreas. Johannes  gehörte  von Anfang an zu den  von Jesus bevorzugten Jünger. Johannes liebte zärtlich Jesus, und war von ihm ebenso  geliebt worden. Auch mit Petrus  verband den Fischer vom See Genezaret  eine tiefe Freundschaft , die vielleicht auf  ihrer ähnlichen Herkunft. Nach der kirchlichen Überlieferung  kam Johannes  um das  Jahr 69  nach Ephesus, von wo  aus er  dann alle  Kirchen , die  er vorher   gegründet, leitete.  Im Jahr  95  soll  der  inzwischen   schon hoch  betagte  Apostel von Kaiser  Domitian, einem  grausamen  Christenverfolger , verhaftet   worden sein. Nach  anderen   furchtbaren  Martern   ordnete   Domitian  , einem grausamen Christenverfolger, verhaftet  worden sein. Nach  anderen furchtbaren   Martern  ordnete Domitian  an, dass Johannes  in einem Kessel mit siedendem  Öl geworfen  werde. Nach der Legende  soll sich  das Öl jedoch  in  ein  erfrischendes  Bad  verwandelt haben, dem der Apostel gestärkt entstieg. Die Kunde von diesem Wunder  verbreitete  sich rasch und  Domitian  war dadurch  so von  Angst   erfüllt , dass er  Johannes freiließ und  auf  die  griechische Insel Patmos verbannte. Hier schrieb  Johannes seine  berühmte  ,,Apokalypse“. Nachdem  Domitian gestorben  war, konnte  der  Verbannte wieder nach Ephesus zurückkehren und dort  sein Evangelium das sogenannte ,,Vierte Evangelium“ verfassen.

Lasset uns beten, wie sich die Kirche nach der Weisung des Herrn von Anfang an  zu beten bemüht  hat.

Die Nöte dieser Welt und der Kirche  zeigen uns   die Norwendigkeit   des Friedens  Christi. Zu ihm  beten wir. Herr Jesus Christus schau  nicht  auf unsere Friedlosigkeit   und unsere Sünden…

Jesus, mache  unsere unsere Herzen groß, damit  sie groß genug  sind, die Größe  deiner Liebe  anzunehmen.

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