Freitag der 29.Woche Lk 12,54-59

Jesus, der sagte: Das Aussehen   der Erde  und des Himmels  könnt ihr deuten. Warum  könnt  ihr  dann  die Zeichen dieser Welt nicht deuten? Er sei mit euch.

Als ich noch ein kleiner Bub war, wollte ich mit meinem Bruder  ins Wald gehen. Es war zu Beginn des  Frühlings, Schnee schmolz überall. Aber an diesem Tag schien  die Sonne schön. Wir nahmen wahr, dass draußen warm ist. Die Mutter ordnete uns an,  die Gummistiefel   anzuziehen. Aber wir haben gedacht, doch die Sonne so wärmt. Und so zogen wir mit dem Bruder die Turnschuhe und  wir rannten in den Wald. Im Wald haben wir festgestellt, dass unsere Mutter recht hatte.  Überall im Wald war sehr nass. Sie wusste besser die Zeichen der Natur lesen wie wir.

Jesus, du hast  uns  in deine  Kirche  gerufen.  Herr, erbarme dich unser.

Du begleitest uns  auf  unserem  Weg. Christus ,erbarme  dich unser.

Du schenkst uns  Kraft und Zuversicht.  Herr, erbarme dich unser.

Wir sind mit den Zeichen umgeben, die wir lesen und begreifen wissen. Zum Beispiel  wenn ich irgendwo einen Rauch sehen, weiß ich, dass dort brennt. Wir müssen aber unterscheiden,  die Zeichen  der Natur,  von anderen tieferen  Zeichen, wie zum Beispiel  die Zeichen der Zeit. Heute macht Jesus den Juden die Vorwürfe. Warum  könnt ihr  dann die Zeichen dieser Zeit nicht  deuten? Lk 12,56 Brüder und Schwestern,  wie wissen wir  die ,,jetzige Zeit“ beurteilen. Was denkt Jesus unter den Worten: die jetzige Zeit?  Das ist die Zeit, wenn  zu uns Jesus kommt. Erwägen wir darüber, wie  ist die heutige Welt? Diese Frage stellte sich auch gewesener Papst Johannes Paul II. Er sagte . Unsere Gesellschaft ist kompliziert  widerspruchsvoll. Sie ist  bewundernswert durch ihre  Errungenschaften , aber sie verlor  den Sinn  ihrer Existenz. Viele Menschen von heute  haben den Glauben an Gott verloren. Und doch wie viel  Zeichen haben wir  in der Natur, die und zum Glauben führen sollten, aber nicht nur die Zeichen der Natur sollen  zum Gott führen, sollten auch die Zeichen der Zeiten vorigen, vergangenen, aber auch jetzigen. Jesus konnte auch heute, zu vielen sagen,  wie aber  kommt es  diese Zeit  nicht beurteilt?

Gott hat uns  seinen Geist gegeben, Voll  Zuversicht gehen  wir  daher   unseren Weg und voll  Vertrauen   beten wir  zu Gott, unserem Vater.

In einer Welt von Gier, Hass und  Gewalt verheißt Jesus  den  Frieden , den  bei  ihm  ist alles möglich. Deshalb bitten  wir.

Wenn der Herr offenbar wird, werden  wir  ihm ähnlich sein, denn wir werden ihn sehen wie  er ist.

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