Jesus, der spricht:Denn er wird unversehens hereinbrechen über alle, die auf Erden wohnen. Er sei mit euch.
Heute Abend beginnen wir den Advent. Diese Zeit sollte uns nicht nur daran erinnern, dass Jesus in Bethlehem kam, sondern vor allem unsere Erwartung auf die zweite Ankunft Jesu. Auch heute fordert uns das Evangelium auf: So seid nun wac allezeit und betet,dass ihr stark werden möget zu entfliehen diesem allem,was geschehen soll und zu stehen vor des Menschen Sohn. Lk 21,36
Herr, du hast Macht über all das, was uns knechtet und das Leben zu Boden drückt. Herr, erbarme dich unser.
Herr, du willst das Leben in uns kräftigen und stärken. Christus, erbarme dich unser.
Wer dir nachfolgt, der wird Kraft und Heil für sein Leben finden. Herr, erbarme dich unser.
Erwarten Sie die Begegnung mit dem Herrn, das ist nicht etwas Erstarrtes, was uns fertigmachen würde. Das bedeutet nicht , in der Angst zu leben. Wer so lebt, dass er für die Begegnung mit Gott bereit ist, führt ein ruhiges, freudiges Leben. Denn er hat das, was ist für ein friedliches Leben notwendig ist – ein reines Gewissen. Man, der ein reines Gewissen hat und in Übereinstimmung und in Freundschaft mit Gott und den Menschen lebt. Wer keine Sünde begeht, wer Gott gibt, was Gott ist, und dem Menschen, was ihm gehört, und sich selbst, was die Gesundheit von Körper und Seele erfordert, der ist bereit, sich mit Gott zu treffen. In seinem Herzen ist das Licht der Gottesgnade. Unser Leben ist voller Begegnungen. Der Tod scheint uns als das Zerreißen, aller Bindungen, Freundschaften, Bekanntschaften zu sein. Aber das Evangelium spricht anders. Der Tod ist eine Begegnung mit Jesus, mit einer Person, die wir noch nicht mit unseren eigenen Augen gesehen haben, mit der wir aber mit der Hilfe unseres Glaubens schon lange Kontakt haben. So kann der Tod für einen Menschen, der nach dem Evangelium lebt, bedeuten: die Begegnung mit Jesus, in der er die Fülle von Frieden und Glück findet. Bei der Begegnung mit Jesus ist notwendig, dass wir in unserer Seele heiligmachende Gnade haben.
Jesus hat uns gelehrt,, um all das zu bitten, was uns zum Leben dient. Das Gebet „Vaterunser“fasst alles zusammen, was wir zum Leben brauchen. Beten wir mit den Worten Jesu.
Wo der Geist der Uneinigkeit und des Hasses die Menschen entzweit, da lasst uns um den Geist Jesu bitten, der den Frieden will und ihn zu schaffen vermag. Bitten wir.
Selig die vor Gott arm sind, denn ihnen gehört das Himmelreich.