19. 12. 2018 Lk 1, 5-25

Gott,der in der Geschichte der Menschen wirkt, sei mit euch.

Gott ist kein Müllsammler. Er wählt für seine Treuen , besonders diejenige,  die  durch das Feuer geistiger  und körperlicher  Schmerzen kam. Das können wir  bei den Eltern  des heiligen  Johannes des Täufers sehen.

Jesus, du kamst  in der  Kraft des  Geistes. Herr, erbarme dich unser.

Du wolltest in dieser Welt als Kind  armer  Leute aufwachsen. Christus, erbarme dich unser.

Du rufst  uns  auf den Weg der Gnade und Erlösung. Herr, erbarme dich unser.

Mit der Erzählung über  Zacharias und Elisabeth   beginnt eine neue Periode  in der Geschichte des Heiles. Das Ereignis findet in Jerusalem statt. Es wird  die Geburt Johannes des Täufers   kundgegeben. Johannes soll den Weg   für Jesus vorbereiten. Jerusalem war die heilige Stadt.  In ihrer Mitte ragte der heilige Tempel, wo sich das  Volk  mit seinem Gott traf. Hier in diesem Tempel   beginnt Gott   das neue Werk des Heiles  zu verwirklichen. In diesen Tempel wurde Jesus  nach seiner Geburt gebracht. Hier erklingt die Prophezeiung Simeons. Hier wird der 12-jährige Jesus gehen. Und hier legt Jesus das Zeugnis über seine Mission ab. Im Tempel wird Jesus unterrichtet. Wir sehen, dass große Ereignisse im Leben Jesu im Tempel stattfanden. Jemand kann sagen. Auch ich besuche die Kirche. Aber stellen wir uns die Frage.  Warum gehe ich in die Kirche?  Was gibt es mir? In der Kirche hören wir das Wort Gottes, aber dann verwirklichen wir es in unserem Leben. Vertrauen wir auf Gottes Wort und auf Jesu Lehre? An Zacharias, der Priester war, sehen wir, dass sein Vertrauen auf Gott schwach war, als ihm gesagt wurde, dass ihm ein Sohn  geboren wird. Auch wir sind manchmal in einer Situation, in der unser Vertrauen in Gott   geschwächt wird oder sogar fehlt. Wir beten für die Erhörung irgendeiner Bitte, aber dabei glauben wir  nicht, dass unsere Bitte erhört wird. Mit dem  Gebet und unseren Bitten muss unser Vertrauen verbunden sein, dass Gott unsere Gebete erhören wird. Herr lädt uns dazu ein, auf ihn zu vertrauen.

Da wir Macht erhalten  haben, Kinder Gottes zu werden, lass uns zum Vater beten.

Jesus will uns seinen Frieden schenken.  Um diesen Frieden bitten wir.

Selig, die berufen sind  in das Vaterhaus  des ewigen Lebens  einzugehen.