Montag 6.Woche Mk 8,11-13

Jesu, von dem die Pharisäer ein Zeichen vom Himmel begehrten, er sei mit euch.

Wir Menschen  verwenden verschiedene Symbole und Zeichen, um uns besser zu verständigen. Wir kennen zum Beispiel die Zeichen mit  der Hand. Selbstverständlich, damit die Menschen sich durch die Symbole oder Zeichen verständigen, müssen sie wissen, was diese Symbole oder Zeichen  bedeuten.

Jesus, du hast  den Willen des Vaters in allem  erfüllt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns erlöst durch  das  Sühneopfer  deines Todes.  Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  dein Wort als  Wegweisung  für unser Leben angeboten.

Der heilige Markus  beschreibt  im Evangelium  die Konfrontation zwischen Jesus und den Pharisäern. Sie kamen zu ihm nicht, um  ihn zu hören, sondern darum, mit ihm zu streiten. Obwohl sie viele Wunder von Jesus sahen, verlangten sie von ihm das Zeichen  vom Himmel, um ihn zu versuchen. In der biblischen Auffassung bedeutet die Versuchung nicht, jemanden zu verführen, wie die Menschen das heute verstehen. sondern jemanden einer  Prüfung unterziehen, damit wir seine Eigenschaften ausprobieren  und verbessern. So zum Beispiel versuchte Gott Abraham, aber das kann auch bedeuten, auf seine  Schwäche hinzuweisen oder zum Bösen zu führen. So machte das der Teufel, als er versuchte, Jesus zu verleiten.

Auch heute sagen viele Menschen. Ich glaube nicht, solange ich nicht sehe. Aber wenn sie sehen, suchen sie viele Gründe, um nicht glauben zu müssen. Auch wir fragen mit Jesus. Was  begehrt  dieses  Geschlecht  als  Zeichen?  Warum begehren  wir verschiedene Wunder, Zeichen?  Um unseren Glauben zu stärken, oder aus reiner   Neugier. Gott umgibt uns  täglich mit   verschiedenen Zeichen und Wundern, wie zum Beispiel  die Geburt eines  neuen Lebens oder der   tägliche Sonnenaufgang. Gott gibt uns so  viele  selbstverständliche Dinge, die nicht  selbstverständlich sind. Und wir werden uns dessen bewusst sein, bis wir diese  Sachen  verlieren.

Der flämische Schriftsteller  Timmermans   beschrieb  in einer seiner  Kurzgeschichten die  Mentalität   der alten  Jungfrau,die darauf wartet, um ihre  Hand zu bitten, nicht aber darum, um sich zu vermählen, sondern darum, diesen Antrag  mit großer  Würde ablehnen  zu können. In diesem Moment fühlte es sich an wie eine große Dame. Sind wir auch nicht manchmal Versucher Gottes , denen es nicht um  Gottes Ruhm geht, sondern  um das  Wachstum  des  eigenen Prestiges, des Egos, damit wir uns rühmen können, dass wir   alles gesehen und ausprobiert haben. Geht es uns   um den Glauben und um  die Verbesserung unserer  Beziehung zu Gott?

Alles, was Jesus Christus  von  Gott erbittet, wird ihm  gegeben. Deshalb  dürfen  wir  in seinem Namen zum  Vater  beten.

Da wir  nur  im  Frieden   mit Gott unser  Leben vollenden können, bitten wir den Herrn  um  diesen Frieden.

Selig, die  bei der  Auferweckung  am  letzten Tag  beim Herrn sein werden.

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