Montag der 1. Fastenwoche Mt 25, 31-46

Jesus, der jeden Menschen richten wird, sei mit euch.

Vielleicht haben sie den Satz gehört. Ich würde mich um Gerechtigkeit kümmern, wenn es von mir abhängen würde. Im heutigen Evangelium sehen wir einen Gedanken. Das ist der Gedanke der Gerechtigkeit. Im Evangelium beschrieb Jesus, wie er am Ende der Zeiten richten werde. 

Jesus, du wirst die Lebenden und Toten richten. Herr, erbarme dich unser.

Dein Gericht wird gerecht. Christus, erbarme dich unser.

Schenke uns Kraft, jeden Tag dir zu folgen. Herr, erbarme dich unser.

Wir wissen gut, welche Bedeutung das Gericht hat. Seit der Antike gibt es Gerichtssysteme weltweit. Dieses System bemüht sich, die Ordnung zu wahren. An der Spitze des Gerichts steht der Vorsitzende. Das soll ein kluger und gerechter Mann sein. So war das auch zur Zeit Jesu. Aber in der Welt mussten nicht alle Menschen zum Gericht gehen. Zum Beispiel Stalin, Kaiser Hirohito und viele andere. Diese Leute waren für den Tod vieler Menschen verantwortlich. Aber jedem Menschen wird ein Gericht unterliegen. Und das ist das Gericht am Ende der Zeiten. Richten wird selbst Gott. Gott ist die Gerechtigkeit selbst. Viele Menschen denken nicht daran, dass sie Gott eines Tages richten werden. In den Geschichten gab es verschiedene Gerichtssysteme. Gewöhnlich hing es davon ab, wer regierte. Ein anderes Gerichtssystem gab es beim Faschismus, ein anderes beim Kommunismus, ein anderes bei der Demokratie. Es hängt davon ab, worauf die Menschen Priorität legen. Aber fragen wir uns, oder wissen wir, welche Priorität Jesus hat? Das ist die Liebe. Wir werden aus der Liebe richten. Es ist vorteilhaft, wenn wir das wissen und uns darauf vorbereiten. Vergessen wir nicht. Die Entscheidungen der irdischen Gerichte sind vorübergehend. Das Urteil des ewigen Richters über uns wird endgültig. In der Fastenzeit wird uns wieder bewusst, dass Gott unser aller Vater ist. Deswegen dürfen wir gemeinsam mit Jesus beten. Viel Unfriede entsteht dadurch, dass Menschen immer haben wollen. Macht, Land, Reichtümer … und nicht verzichten wollen. Lehre uns als ersten Schritt zum Frieden. 

Wer über die Weisung des Herrn nachsinnt, bringt bei Tag und Nacht seine Frucht zur rechten Zeit.