Freitag der 1.Fastenwoche 5,20-26

Jesus Christus, der sagte. Wenn eure Gerechtigkeit  besser ist als  die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so  werdet ihr  nicht  in  das Himmelreich  kommen. 

Gegenseitige Beziehungen sind  heutzutage  ein sehr   oft  diskutiertes Thema. Im heutigen Evangelium hörten wir die Aufforderung von Jesus:So lass vor dem  Altar deine Gabe und gehe zuvor hin  und versöhne dich mit deinem Bruder und alsdann komm und opfere deine Gabe.Mt 5,24

Jesus, du bist ein Zeichen  des  Widerspruchs gekommen. Herr,erbarme dich unser.                  An dir  entscheidet sich alles Menschenleben. Christus, erbarme dich unser.

Du gibst die Kraft der Treue, der Stärke und der  Wachsamkeit. Herr, erbarme  dich unser.

Jesus ändert  das Gesetz in  einigen  Situationen  von Grund  auf. Heute verkündet er das fünfte Gebot Gottes. Jesus sagte: „Wer  aber  zu seinem   Bruder   sagt: ‚Racha ! Wer einen anderen mit „Du Narr“ beleidigt, der ist des höllischen Feuers schuldig; wer jedoch sagt, er sei ein Narr, der schuldig ist, der ist des Rates schuldig. Was war die Botschaft Jesu mit diesen Worten? Jesus zeigt   uns, was  für ein Gewicht ein Wort hat. So wie es körperlich möglich ist, zu verletzen, so ist es auch mit dem Wort Unrecht möglich, zu verletzen.Deshalb müssen wir  auch  auf Wörter  achten , die eine mächtige  Waffe sein können. Jesus will, dass wir  unsere gegenseitigen  Beziehungen  in Ordnung bringen. Es wäre gut, wenn unsere Zeitgenossen von uns sagen könnten, was von den ersten Christen gesagt wurde.  Bemühen wir uns,unser Leben nach dem Leben Jesu zu formen und in jedem Menschen unseren Bruder oder unsere Schwester zu sehen. Dazu ein Beispiel.  Ein Rabbiner hat seine Schüler gefragt: Wie können  wir den Moment  kennen, in dem die Nacht endet und der Tag  beginnt? Ein Schüler antwortete. Ich würde sagen, wenn ich ein Tier in der  Ferne  sähe und sagen könnte,  dass es ein Hund   oder ein Schaf ist.  Nein“, sagte Rabbi. Der zweite Schüler sagte. Ich denke, damals, wenn ich  in der Ferne   einen Baum  sehen würde, könnte ich sagen, ob es sich  um einen Feigenbaum oder um einen Aprikosebaum  handelte.  Auch nicht. Wie  können wir also wissen, wann die  Nacht  endet  und der Tag  beginnt, fragten die damals, wenn du  irgendeinem ins Gesicht anschaust  und siehst, dass er dein Bruder oder deine Schwester ist. Bemühen wir uns, in unseren nächsten Brüdern und Schwestern zu sehen?

In  seinem Sohn hat  Gott seine  Verheißungen  erfüllt. So hört  er  nun  unser Gebet, das  uns  Jesus  selbst gelehrt hat.

In Barmherzigkeit  und Gerechtigkeit hat  Jesus Christus  Frieden geschaffen  und  uns  mit  Gott  versöhnt. Deshalb bitten wir.

Wir wollen dem Herrn danken für seine  Huld, für  sein  wunderbares  Tun an den Menschen,weil er  die  hungrige Seele   mit seinen Gaben erfüllt hat.