Jesus sagte: Denn wenn ihr die, die euch lieben, liebt, welchen Lobpreis habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? Er sei mit euch.
Heute treffen wir uns auf jedem Schritt mit den Reklamen, die uns überzeugen, dass das, was uns angeboten wird, perfekt und vollkommen ist und dass wir es brauchen. Jesus fordert uns auf:Ihr sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.
Herr Jesus , wir bringen unsere geistliche Armut vor dich und rufen: Erbarme dich unser. Wir kommen mit dem Hunger nach dem Wort des Lebens zu dir und rufen. Christus, erbarme dich unser.
Herr Jesus, dir weihen wir die Sorge unseres Alltags und rufen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus stellt vor den Blick seiner Zuhörer die Vollkommenheit seines himmlischen Vaters, zwar als unerreichbares Ideal; er will uns damit auffordern, uns ständig um die Vollkommenheit zu bemühen. Vollkommen als der himmlische Vater zu sein bedeutet, vollkommen in seiner Liebe zu sein. Wir sind doch alle seine Kinder. Wir alle können vollkommen sein. Wenn die Vollkommenheit etwas Unmögliches wäre, würde Jesus uns nicht zur Vollkommenheit auffordern. Jesus ermutigt uns, dass wir vollkommen sind. Aber er blieb nicht nur bei den Worten. Er gab uns sein Beispiel. Jede Tat Jesu war ein Zeugnis dafür, dass die Vollkommenheit erreichbar ist. Ja, die Wahrheit ist, dass unsere Vollkommenheit nur ein Teil seiner Vollkommenheit ist. Vollkommenheit wird durch kleine Taten der Liebe erreicht. Das Leben gibt uns dazu so viele Möglichkeiten. Die Vollkommenheit ist notwendig, um in kleinen Teilen zu bauen. Dazu ein Beispiel. Der berühmte Michelangelo arbeitete. Er hat an einer Skulptur gearbeitet. Sein Freund schaute zu, wie Michelangelo arbeitete. Dann besuchte ihn nach gewisser Zeit, und ihm schien, als der Künstler an seinem Werk seit seinem letzten Besuch nicht gearbeitet habe. Und das sagte Michelangelo. Du irrst dich. Schau. Ich habe diesen Teil geglitten,dort änderte ich diesen Zug. Ich gebe dieser Lippe mehr Ausdruck; ich gebe diesem Muskel mehr Ausdruck. Sehr gut. Aber das sind nur Kleinigkeiten. Vielleicht ja. Aber die Kleinigkeiten geben die Vollkommenheit und die Vollkommenheit ist nicht die Kleinigkeit. Unsere Aufgabe ist es, diese Kleinigkeiten zum Leben zu erwecken. Wir bemühen uns, vollkommen zu sein, und beweisen es jeden Tag durch alltägliche Kleinigkeiten.
Wir sind gerufen, am Reich Gottes mitzubauen, das mit Jesus bereits angebrochen und doch noch im Kommen ist. In dieser Verantwortung beten wir gemeinsam.
Die Kirche ist durch Jesus Christus mit einer Friedensbotschaft für diese Welt ausgestattet. Meinen Frieden hinterlasse ich euch …
Wir haben die Liebe erkannt und an die Liebe geglaubt, die Gott zu uns hat.