Jesus Christus, der uns lehrt, wie wir richtig leben, sei mit euch.
Das heutige Evangelium will uns vor der Gleichgültigkeit gegenüber unseren Nächsten warnen. Wir sind verantwortlich für die anderen. Wir können nicht sagen. Ich interessiere mich nicht für andere. Ich kümmere mich nicht um die anderen . Gott wird jeden von uns dafür zur Verantwortung ziehen, wie wir uns gegenüber dem Elend unserer Mitmenschen benahmen.
Jesus, du hast die Welt mit Gott versöhnt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns gesandt, Gottes Gerechtigkeit zu verkünden. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns in die Welt gesandt, um die Taten der Liebe zu tun. Herr,erbarme dich unser.
Unsere Taten und unsere Lebenseinstellung verraten, wie der Sinn unseres Lebens ist und wie wir uns auf die Ewigkeit vorbereiten. Das bekannte Gleichnis vom vermögenden Mann und vom Bettler namens Lazarus verzeichnet nur der Evangelist Lukas. Der Name Lazarus bedeutet „Gott hilft“. Wichtig ist die Bemerkung: Kamen auch noch die Hunde und leckten ihn an den Schwänzen. Der Hund wurde als unrein gehalten. Das Unglück des Bettlers betont die Wirklichkeit, dass er diese Tiere nicht von sich wegzujagen vermag. Aber diese Tiere litten ihn. Es ist interessant, dass im Gleichnis der Name des Reiches nicht genannt wird. Es werden Essen und Kleid erwähnt, die als Zeichen des Reichtums galten. Nach den Semiten bestimmt Gott, wer reich und wer arm sein wird. Die Pharisäer lehrten, dass der Reichtum der Ausdruck einer besonderen Gunst Gottes sei. Jesus weist darauf hin, dass eine falsche Einstellung zum Reichtum zum Verlust des ewigen Lebens führen kann. Mit diesem Gleichnis verdammt Jesus den Reichtum nicht, er verurteilt die Reichen nicht. Jesus weist auf die falsche Einstellung zum Reichtum hin. Es ist wichtig, dass der Reichtum die Menschen nicht verblendet, damit man durch die unrichtige Verwendung des Reichtums kein Egoist wird und seine Seele nicht vergisst. Im Gleichnis sagt Abraham: Hören Sie nicht Mose und den Propheten, so werden Sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten auferstehen wird. Der Reiche leidet in der Flamme, denn er hat vergessen , Mose und Propheten zu hören, und ihren Worten nicht geglaubt. Das Gleichnis ist ein Memento,damit der Mensch wegen des irdischen Guten den Sinn seines Lebens nicht vergisst.
Im Gebet „Vaterunser“ sollen wir um tägliches Brot bitten. Beten wir jetzt gemeinsam.
Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. So spricht Jesus im Evangelium zu den Aposteln bei seinem Abschied. So spricht er auch zu uns; ihn bitten wir immer wieder um diesen verheißenen Frieden. Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast.