Jesus, der sagte: „Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; er sei mit euch.
Das Halten des Gebots ist eine Bedingung der Liebe zu Jesus. Er verheißt den Aposteln den Heiligen Geist. Bereits die Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas führten aus, dass der Heilige Geist zur Seite Jesu’ Jüngern stehen wird. Es wird ihnen gegeben, was sie zu sagen haben, damit die Nachstellungen der Herrscher und Diener der Welt überwunden werden.
Jesus, du hast den Beistand des Geistes verheißen. Christus,erbarme dich unser.
Du bleibst mit deinem Wort immer bei uns. Christus, erbarme dich unser.
Du gibst uns die Kraft, in deinem Reich zu arbeiten. Herr, erbarme dich unser.
Evangelist Johannes spricht über den Heiligen Geist als Sachwalter, als den Geist der Wahrheit, der die Apostel lehren wird. Aber die Mission des Heiligen Geistes wird nicht nur Verteidigung sein. Jesus wird seinen Geist senden, damit er in seinem Werk fortsetzen kann. Er wird durch seinen Geist unter uns gegenwärtig sein und das auf ewig. Wie die Apostel den Vater kennen, werden sie seinen Geist kennen. Der heilige Augustin sagt dazu. Wir werden ihn, den Heiligen Geist, geistig und unsichtbar kennen, weil er in uns wird. Wir sehen durch die körperlichen Augen das Gesicht der anderen Menschen, aber wir sehen unser eigenes Gesicht nicht. Mit dem Gewissen ist es umgekehrt. Das Gewissen der anderen sehen wir nicht, aber wir sehen unser eigenes, weil es in uns ist. So werde auch den Geist erkennen, wenn er uns gegeben wird, wenn er in uns wird. Und wie der Heilige Geist durch die Apostel wirkte, so wirkt er auch durch uns.
Wir heißen Kinder Gottes und sind es. So beten wir gemeinsam.
Christus ist der Friede, der versöhnt und Einheit schenkt. Wir bitten ihn. Herr Jesus Christus…
Wie groß ist deine Güte, o Herr, die du bereithältst für alle, die dich fürchten und ehren.