Hl.Antonius von Padua, Ordenspriester, Mt 5,20-26

Jesus fragt:Könnt ihr den Kelch trinken,den ich trinken werde? Er sei mit euch.

Der heilige Antonius von Padua wurde um 1195 in Lissabon in einer andächtigen, adeligen Familie geboren. Sein Vorname war ursprünglich Ferdinand. Als er 15 Jahre alt war, begann er darüber nachzudenken, in welchem Beruf er Gott am besten dienen konnte. Er trat  in ein Augustinerkloster nicht weit von Lissabon ein. Er fand hier aber keine Ruhe. Die Besuche von Freunden und Verwandten störten ihn.

Jesus, du hast die Macht des Todes gebrochen, und durch das Evangelium ist das Leben erschienen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast deiner Kirche die heiligen und hervorragenden Lehrer gegeben. Christus, erbarme dich unser.

Du wurdest die dauerhafte Belohnung deiner Heiligen und deinen Heiligen Geist hast du auf sie  gesendet. Herr, erbarme dich unser.

Der heilige Ferdinand/Antonius verließ nach zwei Jahren  das Kloster nicht weit von Lissabon und trat ins Kloster  des heiligen Kreuzes  in Coimbra. Hier wurde er 1219 zum Priester geweiht.  Nicht weit  von Coimbra entstand  ein Franziskanerkonvent.  Ferdinand bewunderte den Franziskanerorden und sehnte danach, ihm beizutreten. Sein Prior wollte ihn zunächst nicht loslassen. Aber dann stimmte er zu. 1220 zog Ferdinand das Gewand des heiligen Franziskus an und wurde Franziskaner. Und er hat den Namen Antonius angenommen. Bald sandten die Vorsteher ihn  auf Mission nach Afrika. /in Marokko/unter Sarazenen. In Afrika bekam Antoius hohes Fieber und musste lange im Bett bleiben. Als  seine Vorsteher davon erfuhren, ordneten sie ihm an, zurückzukehren. Das Gewitter verjagte das Schiff jedoch auf die Insel Sizilien.Dort erfuhr Antonius, dass Franziskus alle Franziskaner am Pfingsten  1221 nach Assisi einberufen hatte. Antonius entschloss sich dort zu gehen. Nach dem Ende des Zusammentreffens wurde er  in ein kleines Kloster  des heiligen Paulus  bei Forle gesendet. Antonius wohnte dort in einer Einsiedelei. Hier machte er  die niedrigsten Arbeiten und führte dort  ein asketisches Leben. Er freute sich, dass niemand  seine Herkunft und seine Bildung kannte. Doch einmal griff die Vorsehung Gottes ein. Als der Bischof die Franziskaner-  und Dominikanerbrüder zum Priester weihte, forderte er sie auf, dass jeder von ihnen predigte. Niemand wollte. Alle redeten sich aus. Schließlich befahl der Vorsteher Antonius. Am Anfang stemmte er sich gegen diesen Befehl, aber dann  stimmte er  aus Gehorsam  zu. Alle staunten  über  die Predigt des heiligen Antonius. Später wurde  Antonius  zum Lehrer der künftigen Priester im Franziskanerorden und auch  zum  Prediger in seiner Provinz ernannt. Er wirkte 9 Jahre als Prediger und vollbrachte viel Gutes  für das Heil der Seelen. Antonius hatte ein ausgezeichnetes Gedächtnis und ein Talent. Im Jahre 1223 wurde er Professor  in Bologna , später in Toulouse  und Padua. Antonius, auch als  Professor , blieb  ein demütiger  Ordensmann, der das Gebet und die Meditation nicht ausließ, und dazu führte er auch seine Schüler.

Jesus Christus hat uns  als  Kirche um den Tisch des Herrn. Aus  seiner  Fülle leben wir und dürfen   dankbar zum Vater  rufen.

Herr Jesus, du willst, dass  alle  Menschen  in deinem Leib, der die Kirche ist, eins sind, damit in dieser Welt Frieden werden kann. Deshalb  bitten wir dich. Schau nicht  auch auf unsere Sünden.

So spricht der Herr. Wer mein Fleisch isst und mein  Blut trinkt, der bleibt in mir und  ich bleibe   in ihm.