Hl.Paulinus, Lk 12, 32-34

Jesus, der uns himmlische Schätze schenken will, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium sagt Jesus: „Macht euch Geldbeutel, die nicht veralten, und einen Schatz, der unvergänglich ist.” Es scheint, dass viele Menschen heute kein Interesse an diesen Schätzen haben. Eine ganz andere Einstellung zu diesen Schätzen hatten die Heiligen, die sich bemühten, sie zu gewinnen, etwa der heilige Paulinus.

Jesus,du hast uns durch deinen Tod und deine Auferstehung das ewige Leben gewonnen. Herr,erbarme dich unser.

Du hast uns deinen  Heiligen Geist geschenkt. Christus,erbarme dich unser.

Du beabsichtigst, uns ins Geheimnis einzuweihen, Herr,erbarme dich unser.

Der heilige Paulinus wurde um 355 in der Nähe von Bordeaux geboren. Sein Vater war ein höherer Beamter des römischen Kaisers und der Besitzer ausgedehnter Grundstücke. Paulinus erhielt seine Bildung unter der Anleitung von Ausonius, einem Heiden. Als er 27 Jahre alt war, wurde er zum Gouverneur in Kampanien. Wahrscheinlich dank des heiligen Ambrosius lernte er den christlichen Glauben kennen.

. Als 30-Jähriger heiratete er die reiche Christin Theresia und empfing die Taufe. Dann folgten in seinem Leben die schweren Prüfungen. Zuerst ist sein Bruder tragisch gestorben. Ein wenig später ist sein Sohn gestorben. Eine Woche nach der Geburt. Nach der Vereinbarung mit seiner Frau lebten sie in  ehelicher Zurückhaltung und widmeten sich der Vertiefung ihrer Frömmigkeit. 394 wandte sich das Volk an den Bischof, damit Paulinus zum Priester geweiht wurde. Paulinus empfing die Weihung, insofern als er nicht in Spanien bleiben musste. Er wollte ein eingeweihtes Leben  in der Nähe seines Patrons Felix in Nole führen. Paulinus versammelte die Männer, die auf die Art der ägyptischen Einsiedler leben wollten, und bildete mit ihnen eine Gefolgschaft. Die Mitglieder lebten in Armut, fasteten, beteten und arbeiteten den ganzen Tag. Aulinus sagte: „Wir verlassen das Vergängliche, um das Unvergängliche zu erlangen. Paulinus führte einen reichen Briefwechsel mit Hl. Ambrosius, Augustinus, Hieronymus. 410 wurde er zum Bischof in Noöa erwählt. Als Bischof half er dabei, die Mühsal der Bewohner nach den gotischen Angriffen zu lindern.

Jesus schenkt uns die vielfältigen Gaben des Heiligen Geistes, der uns zu lebendigen Gliedern seines Leibes werden lässt.
Lass uns mit seinen Worten miteinander und füreinander beten.
Herr Jesus, du hast uns den Vater in der Macht seiner Liebe offenbart, durch die uns Rettung und Heil zuteil geworden sind. Wir bitten dich.
Herr, du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du füllst mir den Becher reichlich.