Hl.Augustinus, Mt 23, 27–32

Jesus Christus, der den  Pharisäern und Schriftgelehrten sagte:  „Wehe euch!“, sei mit  euch.

Auch im heutigen Evangelium kritisiert  Jesus weiterhin die  Pharisäer und Schriftgelehrten. Als ob  es scheint, dass Jesus diesen  beiden Gruppen gegenüber  zu streng war. Wirklich wählte Jesus nicht die Worte und sprach sehr scharf. Vielleicht deshalb, damit die Pharisäer und Schriftgelehrten  ihren wirklichen Zustand  erkannten.

Jesus , du bist unser  Meister und Lehrer. Herr, erbarme dich unser. 

Du bist uns auf dem Weg   des  Gehorsams  vorausgegangen.Christus, erbarme dich unser.

Du hast alles  nach  dem Willen  des  Vaters   getan. Herr, erbarme dich unser.

Der heilige Augustinus hinterließ  ein großes Werk, das  aus  113   Schriften,  218   Briefen und 500  Predigten besteht. Allein am  Gottesstaat  arbeitete der  Heilige 22 Jahre. Er  beeinflusste  sowohl Philosophie, Dogmatik,  Moraltheologie und  Mystik als auch  Sozialleben, Kirchenpolitik und   Staatsrecht. Augustinus  wurde  der  große  Mitgestalter   der abendländischen‚ Kultur  des Mittelalters,ohne  ihn  hätte  das Abendland das  alte Erbe  der Antik niemals  übermittelt bekommen, das die Kirche bewahrt, Darstellung des hl. Augustinus, eines  der meistverehrten Heiligen der Kirche:  mit  dem Wasser  schöpfendes Kind, aufgrund der Legende,oder mit  dem  pfeildurchbohrten Herzen, was  auf  die Stelle aus  seinen  Bekenntnissen  zurückgeht;  Du hast  unser Herz mit deiner Liebe  getroffen,  und  wie Pfeile,  die im Herzen  haften, tragen wir  deine Worte in  uns ; Er  wird  stets  in  Bischofskleidung   dargestellt, Buch oder Kreuz in der Hand. Der  hl. Augustinus ist  Patron  der Theologen, Bierbrauer und  Buchdrucker. Er schützt  vor  Augenleiden. Einer  der bedeutendsten Freskenzyklen  des  15. Jahrhunderts von der  Hand  des  Florentiners  Benozzo  Gozzoli schildert seine Lebensgeschichte an  den Wänden  der Kirche Sant’Agostino in San Gimignano in der Toskana. Nach  seinem Tod  hatten  flüchtende Christen  die Asche des hl. Augustinus 469  nach Sardinien gebracht.Von da  holte sie  den  Longobardenkönig Luiprand 732  nach  Pavia und ließ ihn  in der Kirche San Pietro  in Ciel d’Oro beisetzen.

Gemeinsam stehen wir an  diesem Altar und haben  Christus, den Herrn, in unserer Mitte. Zu ihm lasst  uns beten, wie er  es uns  zu beten gelehrt hat. 

Jesus Christus vertreibt die Dunkelheit der Sünde und will uns seinen Frieden schenken.Deshalb bitten wir.

Alle Enden  der Erde sehen  die rettende  Tat  unseres Gottes.