Jesus, der sprach: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erteiler über euch gesetzt? er sei mit euch.
Ein Mann, der zu den Jesus-Zuhörern gehörte, fühlte sich in seinen Erbschaftsansprüchen beleidigt. Er dachte, er könnte sich in dieser Angelegenheit an Jesus wenden. Die damaligen Juden wandten sich in ähnlichen Fragen an Rechtsexperten. Jesus will sich nicht an die Stelle eines gültigen Richters setzten. Jesus verweigert, in Rechtsstreitigkeiten einzugreifen, und fällt keine Urteile.
Jesus, du hast die Last des Lebens getragen. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst nicht, um zu herrschen, sondern um zu dienen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast dein Leben gegeben für die Sünden der Welt. Herr, erbarme dich.
Der Mann, der sein Verlangen eingereicht hat, musste aber auch anderen Menschen erkennen lassen, was die Absichten Jesu waren und was seine Mission war. Er meinte, er hat vor, sich nicht in die Gegend zu wagen, für die er nicht gekommen ist. Jesus ist gesandt, um die Erlösung zu verkünden, Sünder zur Umkehr zu bewegen, für die Vergebung aller Unrechtstunden zu sterben und Gottes Leben in die Welt zu bringen. Für Rechtsstreitigkeiten stehen seinen Zuhörern Rechtsmittel zur Verfügung. Jesu Mission ist viel entscheidender. Grundlegendere spirituelle Grundlagen des Lebens. Diese berühren auch das Wesen der Justiz, nicht jedoch ihre konkrete Ausführung. Und Jesus berührte diese Grundlage. Wenn bei der Aufteilung des Erbes zu einem Unrecht kam, lag es am Geiz, der Sehnsucht, immer mehr zu haben. Das ist die Wurzel der Dinge. Jesus weist darauf hin, dass die Lebensdauer eines Menschen nicht von der Größe seines Eigentums abhängt.
Im Namen Jesu Christi, der Diener unseres Heils geworden ist, lasst uns zum Vater beten:
Wo Frieden herrscht, wird von Gott für die Menschen, die Frieden stiften, die Saat der Gerechtigkeit ausgestreut. Deshalb bitten wir:
Selig, die Gott in sein Reich aufnehmen wird, weil sie sich der Armen und Schwachen erbarmt haben.