Mittwoch der 7. Osterwoche Joh 17,6a 11b.19

Solange Jesus auf der Welt war, versuchte Jesus, seine Jünger mit ihm und seinem Vater eins zu machen. Jetzt jedoch, als er sie verließ, betete er, um diese Einheit herzustellen. Er wusste, dass diese Einheit auf einer viel stärkeren Grundlage beruhen muss als auf  die Einheit gemeinsamer menschlicher Interessen. Diese Einheit hat keine andere Quelle als das Leben  mit Gott.

Jesus, du hast für die Einheit der Kirche gebetet. Herr,erbarme dich unser.

Du wolltest uns vor dem Bösen bewahren. Christus, erbarme dich unser.

Du hast das Werk der Sühne für uns vollendet. Herr, erbarme dich unser.

 Jesus wusste, dass seine Jünger auf ihren Missionen viele Probleme und Gefahren erleben werden. Jesus betete jedoch nicht um Schutz vor Trauer, Schmerz und Dunkelheit in der Welt (Joh 17,15). er hat es auch nicht für sich selbst verlangt.

Warum? Weil sie wie er und seine Jünger in die Welt gerufen wurden damit sie durch ihr  Leben von der Kraft des Evangeliums zeugten. Jesus  betete auch dafür , dass seine Jünger  vor dem Bösen geschützt würden, wenn sie die gute Nachricht verkündeten. So wie Jesus für seine  Jünger gebeten hat, so bittet er  für uns heute bei  seinem Vater, die in der Welt sind. Jesus heiligte uns  in der „Wahrheit“ des Vaters (Joh 17,17). Was ist die Wahrheit? Das Evangelium von Gottes Liebe in Christus Jesus. So wie wir zulassen, dass der Heilige Geist uns die Wahrheit des Evangeliums in unseren Herzen zeigt, werden wir die Stärke des Bösen um uns herum bekämpfen. Diese „Wahrheit“ ist das einzige, was  auf der Welt ist und was Satan nicht überwinden kann.

Satan gibt jedoch nicht leicht auf. Er lauert immer noch irgendwo in der Nähe und sucht nach einer Gelegenheit, uns von dieser Wahrheit der Liebe Gottes loszureißen. Er führt ständig Krieg gegen Gottes Volk (Offb 13,7). Gott will, dass wir wissen, dass wir dem Bösen widerstehen können. Durch tägliches Gebet können wir Jesus auf den Thron unseres Herzens setzen. Wenn wir denen vergeben, verzeihen die uns verwundet haben, können wir eine die  mächtigsten Standfestigkeit des Teufels plündern – Wut. Und wenn wir mit Liebe dienen und andere evangelisieren werden , können wir auf der ganzen Welt eine Atmosphäre der Gnade und Wahrheit schaffen. In der Wahrheit des Evangeliums geheiligt, lasst uns unsere Waffen ausziehen  und das Reich Gottes durchsetzen.

Wie Christus kam, den Willen des Vaters zu tun, so hat er uns ebenso geboten zum Vater zu beten. 

Damit wir im Gericht vor Gott bestechen können, bitten wir ihn um seinen Frieden.

Selig, die  eingehen  dürfen in die Wohnungen , die uns  der Herr im Haus  des Vaters bereitet hat.

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