Hl. Bernhard von Clairvaux, Abt, Kirchenlehrer,Mt 22,34-40

Jesus, der die Antwort gab auf die Frage, welches Gebot ist das größte ,sei mit euch.

Im einleitenden Gebet werden wir vom heiligen Bernhard hören, dass er die Gnade empfangen habe, „das Licht der Kirche zu sein und für ihre Erneuerung eifrig zu sein.“ Bernhard lebte an der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert. Es war eine Zeit, in der große Wahnvorstellungen geboren wurden – Waldenser, Abigenien, Qataren. Eine Zeit großer Verbrechen und großer Heiliger. Sv. Bernard war ein heller Stern erster Größe. Mit 22 Jahren tritt er in ein strenges Kloster ein, das allerdings schon vor seinem Untergang stand. Der junge Bernard, der mit seiner inneren Schönheit anzog, brachte 30 Gefährten mit. Dies rettete das Kloster nicht nur vor dem Aussterben, sondern führte es auch zu beispielloser Blüte. Er beginnt nach und nach, neue Klöster zu errichten, legt Wert auf strenge Ordnung und gibt sein eigenes Beispiel. Es genügt zu sagen, dass es bei seinem Tod bereits 160 Zisterzienserklöster in Europa gab, später erweiterte sich die Zahl  der Kloster auf 2.000 Klöster …

Jesus, du wolltest alle retten. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  den Weg des Heiles  gelehrt. Christus,erbarme dich unser.

Du liebst, die dir in Vollkommenheit folgen. Herr, erbarme dich unser.

Wo liegt das Erfolgsgeheimnis von Hl. Bernhard? Er war Licht. Licht entsteht nicht von selbst. Es muss zünden, zünden. Dafür haben wir Streichhölzer, Strom oder zumindest eine Taschenlampe. Aber wo hat sich dieser Zisterziensermönch, der schon am Eingang des Klosters andere angezündet hat, selbst angezündet? Die Kerze wird von der Kerze angezündet. Bernhards Augen waren auf das Licht der Liebe Gottes gerichtet, auf den eucharistischen Christus. Er meditierte über die Passion des Herrn und war auch ein glühender Verehrer der Jungfrau Maria. Dante Alighieri gibt in seiner Göttlichen Komödie, wenn er den Himmel überquert und prominente Heilige, ihr Leben auf Erden und ihre Herrlichkeit im Himmel präsentiert, zu Recht dem Bernhardiner einen besonderen Namen – „der Besinnliche“. es war seine besondere Eigenschaft, die jeder erkennen konnte. Er ging mit Gott. Er hatte immer noch mit Gott zu tun. Sie verneigen sich vor ihm, sprechen mit ihm, opfern ihre Liebe und ihren Schmerz, arbeiten für ihn. Er wird ihm von der Kirche, den Seelen, den Leidenden anvertraut … Er trug immer eine spirituelle Wahrheit in seinem Herzen und denkt nach, freut sich, bedauert, bittet … In der Kontemplation sammeln sich unsichtbare spirituelle Kräfte in der Seele an …

Und so war es diesem Mönch möglich – von der Welt getrennt, die Einsamkeit liebend, das strengste Leben führend – das damalige Europa spirituell zu kontrollieren. Er liebte die klösterliche Einsamkeit, aber zum Wohle der Kirche zögerte er nicht, sie viele Male zu verlassen und in öffentliche Veranstaltungen einzugreifen. Er sprach sich gegen Ketzer aus, beriet Papst, Bischöfe, Adlige und Herrscher. B+L! Auch in uns sollen andere dem Licht der Welt begegnen – Jesus Christus. Aber um andere zu entzünden, müssen wir uns selbst brennen! Wir müssen uns vor der Sünde hüten. Nehmen wir das Beispiel von hl. Bernhard! Hl. Bernhard, setzte sich  für uns ein beim Licht der Welt, Jesus Christus. Guter Jesus, wenn du in der heiligen Kommunion zu uns kommst, bitten wir dich demütig, unsere Seelen mit dem Licht deiner Liebe zu berühren. Berühre das Glühen, das brennen und uns aufwecken wird. Berühre uns mit  der Helligkeit, die das größte Hindernis auf dem Weg zu Ihnen offenbart. Berühre uns  mit dem Feuer, das uns entzünden wird.
Die einzige Arbeit, die keine Zeitverschwendung ist, ist die Suche nach Gott, auch wenn er unerreichbar ist.
Sv. Bernhard von Clairvaux.

Gott hat uns zuerst geliebt und uns seinen Sohn gesandt. Mit den Worten Jesu dürfen wir zu ihm als dem liebenden Vater  beten.

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt. Immer wieder sündigen wir gegen die Liebe und stiften Unfrieden und Haas. Deshalb bitten wir.

So spricht der Herr. Wenn ihr  mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.

 

 

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