Freitag der 23.Woche im Jahre 2021

Jesus, der sagte: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.

Drei Tage lang wanderte der Bettler den Weg unterwegs. Er hatte die ganze Zeit nichts in den Mund zu nehmen. Nach einer Zeit  traf er einen anderen Bettler. Er war in einer ähnlichen Situation. Er war auch drei Tage unterwegs und aß nichts, sie waren beide sehr hungrig. Sie sahen sich an. Einer der Rucksäcke holte wortlos ein Stück Brot hervor, den letzten „Eisenvorrat“. Er brach es in zwei Hälften und gab es dem anderen. Hier endet die Geschichte. Es erfasst jedoch, was sollte passieren, wenn eine Person eine andere Person trifft.

Jesus, du bist das Licht, das uns  führt. Herr, erbarme  dich unser.

Du läuterst unser Auge, dass wir  sehend werden. Christus, erbarme dich unser. 

Du  offenbarst   uns  den Weg  des ewigen Heiles. Herr,erbarme dich unser.

Jesus sagte das Gleichnis: „Kann   ein  Blinder einen Blinden leiten? Fallen nicht beide in die Grube? Der Jünger   ist nicht über seinen Meister. Wenn  der Jünger ist wie  sein Meister, so ist  er vollkommen.

Wir fragen, von wem Jesus spricht. Es sind wir alle, ich, du, er. Wir werden alle blind geboren, aber nach und nach suchen wir nach Licht, nach der Quelle, nach der Wahrheit. In und um dich herum. Vielleicht haben wir den Menschen zu sehr vertraut, und sie haben uns zu Irrtümern, Verfall und oft zur Sünde geführt. Wenn wir uns zu sehr auf jemanden verlassen, werden wir beide in kurzer Zeit im Graben sein. „Die Blinden führen die Blinden.“

Ein Herr sagt: „In den Ferien habe ich mit meiner Familie eine Tropf höhle besucht. Der Begleiter führte uns durch viele verwinkelte Korridore. Wir hielten an einer Stelle an und er machte alle Lichter aus. Dann sagte er: „Ich bin der einzige, der den Weg zum Ausgang kennt. Wenn ich sie  hier lassen würden , würden sie  wahrscheinlich nie einen Ausweg finden. Wer hier würde  bleiben , würde innerhalb einer Woche an Winter und Einsamkeit zugrunde gehen.“

Ich schauderte bei dem Gedanken, wie Jesus uns aus der ewigen Finsternis retten wollte, und wir werden es nicht einmal bemerken.“ Er ist ein Führer, der allein den richtigen Weg kennt, weil er der Weg ist. Der einzige geht nicht verloren, denn er ist die Wahrheit. Der einzige enttäuscht nicht, denn es ist das Leben. Lasst uns von Ihm lernen, was zu tun ist, welcher Weg mit Ihm zur ewigen Glückseligkeit führt.

Gott schenkt uns seinen Geist, damit wir ihn erkennen und auf seinen Weg gehen können. In diesem Geist beten wir. 

Gott hat uns  berufen. Er  will uns gerecht machen  und Frieden schenken. Deshalb bitten wir.

Selig  die barmherzig  sind, denn sie werden  Erbarmen finden.

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