Samstag der 1.Woche im Jahr 2022 .Sam 9,1-4.17-19: 10.1

Jesus, der weiß, dass wir alle Sünder sind, sei  mit euch.

Da nahm Samuel den Krug mit dem Öl und goss es auf sein Haupt, küsste ihn und sagte: „Siehe, der Herr hat dich zum Fürsten über sein Volk gesalbt“ 1 Sam 10,1.

Der Beginn von Sauls Herrschaft war recht gut. Gott hat ihn auserwählt und der große Prophet Samuel hat ihn gesalbt. Der Heilige Geist kam auf ihn und gab ihm die Kraft, ein Führer zu werden. Außerdem war er auch stark und sehr gut aussehend! Und doch endete die Geschichte von Israels erstem König tragisch. Im ersten Buch Samuel beobachten wir  komplizierte  Beziehungen zwischen Samuel und Saul , dann zu David und schließlich zu Gott, bis ein peinliches vorzeitiges Ende seiner Herrschaft eintritt. Ein guter Anfang ist noch keine Garantie für ein gutes Ende.

Jesus, du hast mit den Sündern zu Tisch gesessen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Sünder in deine Nachfolge berufen. Christus,  erbarme dich unser.

Du kamst, um die Sünder zu retten. Herr, erbarme dich unser.

Nachdem der Schreiber des ersten Samuels von Sauls Niedergang berichtet hat, geht er zum Aufstieg Davids über, der als ein Mann nach dem Herzen Gottes berühmt wurde (Apostelgeschichte 13,22). Beide Männer wurden zu Königen gesalbt. Beide erhielten den Geist Gottes, um ihnen bei der Erfüllung von Gottes Plan zu helfen, aber ihr Leben beweist, dass es nicht ausreicht, zu Beginn der Arbeit gesalbt zu sein.

Und was ist mit uns? Der Herr hat auch uns erwählt und ausgesondert. Wir wurden bei unserer Taufe und Firmung mit heiligem Öl gesalbt. Priester erhalten bei der Priesterweihe eine weitere Salbung. Wir alle haben den Heiligen Geist empfangen, um uns zu stärken und zu leiten. Gott tut dies für uns in der Absicht, uns zu helfen, den Weg der Heiligkeit und des Dienstes einzuschlagen. Es liegt jedoch an uns, ob wir jeden Tag auf diesem Weg bleiben und ob wir es bedauern, wenn wir davon abkommen.

Die gute Nachricht ist, dass auch Sie ein gutes Ende nehmen können. Sie können sich darauf einstellen, Tag für Tag Gnade und Kraft vom Herrn zu empfangen. Es steht geschrieben, dass David den Herrn Tag und Nacht lobte. In seinem Bett und außerhalb. Im Tempel des Herrn. Er lobte den Herrn, wenn er einen guten Tag hatte, er bereute, wenn er sündigte. Wenn Sie es sich zur Aufgabe machen, Tag für Tag in die Gegenwart des Herrn einzutreten, wird sich Ihr Herz für seinen Willen öffnen und Ihre Füße werden seinen Weg immer leichter finden.

Zu Gott unserem Vater und Herrn, lasst uns beten, damit  wir  dereinst  im Gericht bestehen  können.

Das ewige Reich Gottes wird uns den Frieden schenken, den die Welt uns  nicht  geben kann. Wir bitten  daher schon. 

Selig, die der Herr würdig findet, teilzunehmen am Gastmahl des  ewigen Lebens.

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