Lambert, Bischof von Maastricht
Die vornehmen fränkischen Eltern gaben ihren um 635 geborenen Sohn, Lambert, dem Bischof Theodor von Maastricht zur Ausbildung. Nach der Ermordung von Bischof Theodor wurde Lambert 672 dessen Nachfolger. Von Hausmeier Ebroin verbannt, lebte er sieben Jahre als Mönch im Kloster Stablo. Pippin von Heristal setzte ihn wieder in seine Würden ein. Nach einigen Jahren wurde Lambert erneut in politische Wirren hineingezogen, und am 17. August 705 oder 706 wurde er in seinem Palast in Lüttich von Meuchelmördern getötet. Die Bilder zeigen den Heiligen im bischöflichen Ornat mit Stab und Buch oder mit Lanze und Schwert. Auf eine Legende geht die Abbildung zurück, die Lambert im Chorhemd, feurige Kohlen tragend, zeigt: Der junge Diakon Lambert bringt, um den Weihrauch zu entzünden, glühende Kohlen im Chorhemd herbei, ohne dass dieses brennt. Für Chirurgen, Zahnärzte und Ärzte ist er der Schutzheilige. Als Fürbitter wird er gegen Nieren- und Augenleiden angerufen.
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