Nichts scheidet uns von der Liebe Christi…
Nichts scheidet uns von der Liebe Christi. Diese erstaunliche Aussage des heiligen Paulus hat zwei Ausmaße:
1. Nichts scheidet Gott von uns aus. Wir lesen im zweiten Brief des Apostels Paulus an Timotheus: „Wenn wir untreu sind, so bleibt er treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen“ (2).Tim 2,13 . Der Apostel Paulus berichtet hier über etwas, das aus dem Alten Testament bereits bekannt ist. Wir lesen im Psalm 89: Wenn seine Söhne meine Weisung verlassen, nicht mehr leben nach meiner Ordnung, wenn sie meine Gesetze entweihen, meine Gebote nicht mehr halten, dann werde ich ihr Vergehen mit der Rute strafen und ihre Sünde mit Schlägen. Doch ich entziehe ihm nicht meine Huld, breche ihm nicht die Treue . Meinen Bund werde ich nicht entweihen, was meine Lippen gesprochen haben, will ich nicht ändern.Eines hab ich geschworen, so wahr ich heilig bin, und niemals werde ich David belügen: Sein Geschlecht soll auf ewig sein, habe Bestand vor mir wie die Sonne, er soll ewig bestehen wie der Mond, der verlässliche Zeuge über den Wolken. Im Psalm spricht Gott über David. Was Gott einmal versprochen hat, das er einhalten wird. Oft haben wir die Versuchung zu denken: Wenn wir die Gebote Gottes nicht erfüllen, wenn wir Sünde begehen, verlässt uns Gott. Der Apostel Paulus behauptet etwas anderes. Auch die größte Sünde, die wir begehen, kann nicht dazu führen, dass Gott aufhört, uns zu lieben. Er bleibt treu. Er bleibt immer neben uns. Der Evangelist Johannes drückt das mit den anderen Worten aus: ,,Aber wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gütig, er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von jedem Unrecht, denn das Herz uns auch verurteilt, Gott ist größer als unser Herz und er weiß alles“ 1 Joh 1,9, 3,20 Jesus malt diese wunderschöne Wirklichkeit im Gleichnis von verlorenen Sohn aus. Der Sohn vergeudete alles, was der Vater ihm gegeben hatte, und trotzdem erwartet ihn dieser mit geöffneten Armen, mit dem Herzen voller Liebe. Wir können in absoluter Sicherheit leben. Es gibt keine Sünde, die dazu führen kann, dass Gott uns verlässt. Zu jeder Zeit ist genug anzurufen: „Vater“, und aus der anderen Seite erklingt augenblicklich vertraulich: „Sohn“.
Die zweite Sicherheit ist: Nichts scheidet uns von der Gottesliebe aus. Der Apostel Paulus schreibt. Was kann uns von der Liebe Christi scheiden? Bedrängnis oder Not, Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert. In der Schrift steht . Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tag ausgesetzt: Wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat. Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss. Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges , weder Gewalten der Höhe oder der Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. Röm 8,35-39. Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen, denn die Liebe Gottes ist durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist, in unsere Herzen ausgegossen. Solange wir in Gottesliebe bleiben, kann man sich von dieser Liebe nichts scheiden. Gott ist treu; er wird nicht zulassen ,dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet . Er wird euch in der Versuchung einen Ausweg schaffen , sodass ihr sie bestehen könnt. Die Macht des Satans ist durch die Liebe Christi gebrochen.Den Satan dürfen wir wie einen Riesen nicht vorstellen. Sicher, er ist stärker als wir. Aber nur dann, wenn wir ohne Heiligen Geist sind. Mit dem Heiligen Geist sind wir stärker. Fragen wir uns jetzt. War in unserem Leben ein Moment, an dem wir an der Gottesliebe und der Vergebung zweifelten. Es war in unserem Leben ein Augenblick, in dem wir sehr intensiv Gottesliebe erlebten. Was ergibt sich daraus für unser Leben?
Dieser Beitrag wurde unter
Andere veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den
Permalink.