Die Erklärung der heiligen Messe III – Gloria.

Nach der Tat der Bußfertigkeit – wir bereuen unsere Sünden und der Priester das alles mit dem  Gebet. Der Herr erbarme sich unser, er lasse uns die Sünde nach und führe uns zum ewigen Leben. Dann folgt Gloria – Ehre sei dem Gott. Das ist der Lobgesang. Wir begrüßen den kommenden Herrn. Und machen wir das auf Griechisch? Die Römer feierten mit diesem Ruf einen Sieger nach dem  siegreichen Kampf, wenn er nach dem Kapitol zurückkam, entweder einen Kaiser, wenn er durch die Straßen ging. Und die Christen empfingen das, weil sie in Jesus, den einzigen Herrn und den höchsten Sieger, sehen. Dieser Ruf dauerte lange. Zum Beispiel wurde Gloria im sechzehnten Jahrhundert in Rom so lange gesungen, bis der Papst sagte: „Genug. Der Lobgesang Gloria im siebten Jahrhundert konnte nur der Bischof singen. Der Priester nur zu Ostern. Zum ersten Mal sangen die Engel  „Gloria“ über den umgebenden Gott  zusammen mit den Engeln zu Stadt Betlehem bei der Geburt Jesu. Gott gab uns seinen Sohn. Bei der heiligen Gott  zusammen mit den Engeln loben. Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an, der  groß ist deine Herrlichkeit. Hier denken wir an die ganze heilige Dreifaltigkeit. Im zweiten Teil wenden wir uns an Christus. Herr und Gott, Herrscher über das All , Herr, eingeborener Sohn, Jesus Christus, Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters. Hier erwähnen wir  Jesus in seiner Gottheit und in seiner Menschheit. Du nimmst hinweg die Sünde der Welt … hier betonen wir seine messianische Macht, seine Heiligkeit. Denn du allein bist der Heilige , du allein der Herr, du allein der Höchste : Jesus Christus, mit dem Heiligen Geist  zur Ehre Gottes des Vaters. „Gloria“ ist die Festhymne auf Christus, den einzigen Herrn. Nach dem Gloria folgt das Eingangsgebet. Das ist das Gebet zu Gott. Darum schaut der Priester nicht ins Volk. Der Priester hält ausgestreckte Hände mit den Handflächen nach oben. Diese Geste ist sehr altmodisch. Wir befinden uns schon in römischen Katakomben und bedeutet: „Ergebenheit“.  Dieses Gebet hat drei Teile. Zuerst der Aufruf. ,, Lasset uns beten“. Dieser Aufruf gilt für jeden von uns. Wir sollen uns beruhigen und mit Gott sprechen. Hier sollte jeder von uns seine Absicht sagen, mit der er zur heiligen Messe kam. Zum Beispiel.  Ich will Gott für etwas danken, ihn loben oder um etwas bitten. Darum ist ein Moment der Stille: „Lasset uns beten.“ Dann fasst der Priester alle diese Gebete und Bitten zusammen und bringt sie durch Christus, den Vater, im Heiligen Geist. Das im Missale enthaltene Gebet betrifft  die ganze Kirche und knüpft an das Fest an, das wir feiern. Und notwendig ist unser Amen. Amen bedeutet, dass  die Versammlung  sich zum Gebet des Priesters angeschlossen hat. Das Volk Gottes bestätigt, dass es glaubt, Gott zu erhören. Mit diesem Amen endet die Eingangszeremonie und das Wort Gottes beginnt.

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