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3. Sonntag der Osterzeit B, Lk 24,35-48
Einleitung
Auch die Osterbotschaft ließe sich mit ähnlichen Worten zusammenfassen. Die Schönheit des Lebens bleibt, der Schmerz wird vergessen. Jesus malte nicht mit einem Pinsel, sondern mit Worten und Taten. Die Schönheit seines Lebens bleibt, seinen Schmerz und seine Kreuzigung vergisst man.
Dazu eine Begebenheit: Sally und Donald Goodrich, die in Bennington im Bundesstaat Vermont lebten, verloren am 11. September 2001 alles. Ihr Sohn Peter kam – damals 33 Jahre alt – ums Leben, als das Flugzeug in das World Trade Center in New York stieß. Diese Tragödie veränderte ihr Leben. Die Frau begann zu trinken und erkrankte später an Krebs. Sie dachte sogar daran, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Sie schrieb: „Es hat alles keinen Sinn mehr.“ Drei Jahre später erhielt sie einen Brief von einem Freund ihres verstorbenen Sohnes. Er schrieb aus Afghanistan, wo er als Soldat diente, und berichtete, wie dringend Kinder dort Schulsachen benötigen. Da trat eine Veränderung im Leben des Ehepaares ein. Sie begriffen, dass man gegen den Terrorismus nur mit erstklassiger Bildung eine Chance hat. Sie schickten daher Schulsachen an eine Schule in Afghanistan. Später gründeten sie sogar eine Stiftung zu Ehren von Peter Goodrich. In der Nähe von Kabul errichteten sie schließlich eine Schule für 500 Mädchen. Um sich zu vergewissern, dass alles mit dieser Schule funktionierte, reisten sie selbst nach Afghanistan. Die Situation dort war alles andere als leicht. Die Terroristen drohten den Mädchen und ihren Eltern. Die Mädchen riskierten also sehr viel, wenn sie diese Schule besuchten. Das Ehepaar besuchte alle Klassen, plauderte mit den Lehrerinnen und der Direktorin über das Studienprogramm und fragte die Mädchen, was sie über die Schule dachten. Bei der Abreise schenkte ein Mädchen der Frau ein muslimisches Tuch, eine Burka. Im Wind flatterte das Tuch und sah aus, als hätte es Flügel. Genau das wollten sie den Mädchen geben: Flügel als Symbol der Hoffnung. Die Frau sagte: „Wir helfen den Kindern, und dadurch hat unser Leben wieder einen Sinn bekommen. Unsere Verletzung wurde zu einer Verwandlung. Durch den Tod unseres Sohnes haben wir einen neuen Blick auf das Leben gewonnen und verstanden, was ihm Sinn gibt. “
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