Joh 6,1–15.
Jesus Christus, der über das Brot das Dankgebet sprach, sei mit euch.
Jesus vermehrte das Brot und sättigte die hungrige Menschenmenge. Er tat dies aus zwei Gründen. Einerseits bedauerte er die Menschen, die Hunger leiden. Andererseits wollte er Vertrauen bzw. Glauben in sich erwecken. Außerdem war die Brotvermehrung die Vorbereitung darauf, dass die Apostel verkündeten, dass Christus die Menschen geistig sättigen würde.
Jesus, du hast als Mensch die Not der Menschen mitgetragen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hast den Hungernden das Brot gegeben. Christus, erbarme dich unser.
Jesus, Du selbst bist das Brot des Lebens. Herr, erbarme Dich unser.
Über die Brotvermehrung sprechen alle Evangelisten einträchtig. Sie sprechen darüber, dass die Brotvermehrung in der Stille und an einem einsamen Ort stattfindet. Die Theologen halten dieses Geschehnis für das Vorbild der Eucharistie. Wie reagierten die Menschen, die wunderbar gesättigt wurden? Sicher, sie waren Jesus dankbar und wollten ihn zum König machen. Wenn Jesus sprach davon, dass er den Menschen ein anderes, geistiges Brot, sich selbst, geben würde. Die Menschen aber fassten diese Rede nicht auf. Verlangen wir nicht von Christus eher materielle Sättigung und Vorteile als das Brot des ewigen Lebens? Ist für uns nur unser Leib von Bedeutung? Vergessen wir nicht unsere Seele?
Jesus Christus ging in die Einsamkeit des Gebetes. Er hat uns gelehrt, zum Vater zu beten.
Tischgemeinschaft ist die Friedensgemeinschaft, in der wir in Frieden leben wollen.
Selig, die das Brot essen, das uns Christus bereitet hat, damit wir leben.
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