Joh 16, 20-23
6. Osterwoche, Freitag, 2015
Jesus Christus, der uns Freude schenken will, die uns niemand nehmen kann, sei mit euch!
Jesus kannte die Zukunft. Nicht nur seine eigene, sondern die Zukunft aller Menschen. Darum konnte er den Aposteln sagen, was passieren wird. Das war keine Situationabschätzung. Wenn heute jemand sagt, dass Griechenland wirtschaftlich bankrottgehen wird, ist das keine Zukunftsvorhersage. Und tatsächlich wird das geschehen. Dafür muss man kein Prophet sein. Das ist ganz real. Etwas anderes ist eine Situationseinschätzung und noch einmal etwas anderes ist es, die Zukunft genau zu kennen.
Jesus, du willst unsere Trauer in Freude verwandeln. Herr, erbarme dich unser!
Jesus, du wirst kommen und uns heimholen zum Vater. Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du wirst alle Fragen und Rätsel unseres Lebens lösen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus wusste, dass die Apostel traurig werden würden, und so ist es auch geschehen. Gefühle spielen in unserem Leben eine wichtige Rolle. Wenn wir Freude haben, sind wir optimistisch, voller Elan und Tatendrang. Wenn wir traurig sind, haben wir zu nichts Lust. Wir beschweren uns und jammern. Wir müssen uns immer bemühen, uns zusammenzureißen. Das ist nur möglich, wenn wir Hoffnung haben. Unsere Hoffnung ist Christus: „Fürchtet euch nicht, ich habe den Tod besiegt.” Wenn jemand wirklich an Christus glaubt, kann er nicht traurig sein. Er weiß, dass auch für ihn die Worte Jesu gültig sind. Eure Trauer wird sich in Freude verwandeln.
Inmitten der Mühsal dieser Welt wagen wir im Vertrauen auf Christi Wort zum Vater zu beten.
Wenn Christus uns in sein Reich des Friedens heimholen wird, wird unsere Freude groß sein. Dazu bitten wir.
Selig, die Gott sehen werden und deren Freude nicht enden wird.
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