Jesus Christus, der gekommen ist, die Sünder zu rufen, sei mit euch.
Jesus sagt im heutigen Evangelium: „Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Es gibt viele Menschen, die denken. Ich brauche keinen Christus. Ich bin gut und gerecht. Ich habe keine Sünden. So denken ist ein gewaltiger Irrtum. Wir alle, ohne Ausnahme, bedürfen Christi.
Jesus, du hast mit Sündern und Zöllnern zu Tisch gesessen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hast Sünder in deine Nachfolge berufen, Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du bist gekommen, um das Unheil der Sünde zu heilen. Herr, erbarme dich unser.
Wir alle haben große Rückstände bei Gott für alles, was wir von ihm erhalten haben. Auch wenn wir alles geben, und alles machen, erben wir den Schuldbetrag nicht. Diese Wirklichkeit zwingt uns, dazu, zu fragen. Gott, wenn ich Dir nicht alles zurückzahlen kann, was soll ich Dir dann vor allem geben? Der alttestamentliche Mensch bot Gott das Liebste, was er hatte. Die erste Garbe der Ernte, das prächtigste Stück seiner Herde. Gott aber war nicht zufrieden. Darum sagte er durch den Mund des Propheten Obadja. Ich möchte die Barmherzigkeit, nicht das Opfer. Wie sollen wir diese Barmherzigkeit geben, das kam uns selbst Jesus Christus zu zeigen. Er verachtete die Sünder nicht. Er sagte: „Wenn du deine Gabe auf den Altar trägst und weißt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm, um Opfer zu bringen. Wir wissen nicht, ob Jesus etwas opferte. Wenn ja, dann sich selbst.
Da Jesus Christus kam, um die Krankheit unserer Sünden zu heilen, wagen wir, in seinem Namen zum Vater zu beten.
Wenn wir als Sünder dem Ruf Gottes folgen, werden wir seinen Frieden finden. Daher bitten wir.
Selig, die mit Jesus Christus zu Tisch sitzen und ihm folgen dürfen in das Reich des Vaters.