2.Woche im Jahreskreis Donnerstag Mt 16,24-27
Jesus Christus, zu dem alle hindrängten, die Heilung suchten, sei mit euch.
Jesus Christus warb seine Anhänger ein auf so eine Weise, wie niemand auf der Welt. Er sagte: „Will mir jemand nachfolgen, der sich verleugnet, sein Kreuz auf sich nimmt und mir folgt?“ Diese Worte klingen bestimmt nicht lockend.
Jesus, du hast den Menschen den Weg Gottes gelehrt: Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hast Kranke geheilt und Dämonen ausgetrieben, Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du hast nicht die Ehre gesucht, sondern unsere Nachfolge, Herr, erbarme dich unser.
Jesus richtet die Worte des heutigen Evangeliums an alle, ohne Ausnahme, auch an diejenigen, die ihn nur auf halbem Ohr hören. Er will allen sagen, dass man nur durch Golgotha in den Himmel gelangen kann. Er zwingt jedoch niemanden, sondern respektiert die Entscheidung jedes Einzelnen. Er sagt nur: „Wer will… Wir müssen nicht darüber sprechen, dass wir schwach sind, und vor „Kreuz“ haben wir Angst. Jesus verlangt nicht, dass wir sein Kreuz annehmen, sondern unser. Bei einem kann es die geduldig ertragene Krankheit, bei anderen die Sorge um die Familie oder der Misserfolg sein. Denken wir, dass das Kreuz unerträglich ist? Das ist ein Irrtum. Jesus kennt uns. Er weiß, wie viel wir ertragen. Wir weigern uns und nehmen unser Kreuz an? Das ist die Unvernunft. Wir lehnen die Leiter ab, auf der wir in den Himmel gelangen können.
Da wir von der Schuld unserer Bosheit geheilt sind, dürfen wir wagen, zum Vater zu beten.
Heil und Frieden waren die Sehnsucht der Menschen, die zu Jesus kamen. Wir bitten um seinen Frieden.
Selig, die durch den Herrn die Heilung gefunden haben, eingehen in das Reich des Vaters.
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