Karwoche-Mittwoch, Lk 4.16.21
Jesus Christus, der um den Preis eines Sklaves verraten wurde, sei mit euch..
Das heutige Evangelium berichtet uns, was Judas machte, als er vom letzten Mahl wegging. Er ging zu den Hohenpriestern und fragte sie; Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Warum Judas verriet Jesus? Die genaue Antwort auf diese Frage kennen wir nicht.
Jesus, du bist deinen Jüngern auf dem Weg erschienen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast deinen Jüngern die Schrift gedeutet. Christus, erbarme dich unser.
Du hast vor den Augen der Jünger das Brot gebrochen. Herr, erbarme dich unser.
Nur wer Christus gut kennt und seine Geheimnisse kennt, kann ihn verraten. Wenn Christus vom ministeriellen Sessel spricht, meldet sich Judas zu ihm. Als Jesus aber von seinem Leid, seiner Kreuzigung und seinem Begräbnis spricht, verliert Judas seine Illusionen. Judas illustriert uns etwas. Er zeigt uns den Prozess des Übergangs von der Treue zum Verrat. Warum verriet Judas Jesus? Vielleicht, weil Jesus seine Erwartungen nicht erfüllte. Aber Judas war nicht der Einzige, der Jesus verriet. Die Formen des Verrats sind vielfältig. Wir verraten durch Angst, Gleichgültigkeit und vor allem durch unseren Egoismus. Vielleicht spüren wir überhaupt nicht, dass wir Christus verraten. Zum Schluss ein Rat: Bemühen wir uns, die Lehre Jesu so zu verstehen, wie er sie verkündet hat.
Den Jüngern brannte das Herz, als der Herr mit ihnen redete. In Freude beten wir zum Vater.
Wir sind Christus in seinem Sakrament begegnet. Damit sein Frieden in uns bleibt, bitten wir.
Selig sind die, die den Schriften glauben und beim Herrn einkehren, wenn er kommt.
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