Das Jahr Gottes Barmherzigkeit

Jesus  Christus, den die Jünger erkannten, als er  am Ufer stand, sei mit euch.

In diesem Jahr sollen wir im täglichen Leben die Barmherzigkeit erfahren, die unser himmlischer Vater uns von Ewigkeit zu Ewigkeit sendet. Er hört nie auf, die Tür seines Herzens aufzumachen, damit er uns versichert, dass er uns liebt, und uns sein Leben mitteilen will. Wie antworten wir auf diese Liebe?

Jesus, du hast deine Apostel zu Menschenfischern gemacht. Herr, erbarme dich unser.

Du hast deinen Aposteln dein Reich anvertraut. Christus, erbarme dich unser.

Du bist der Eckstein deines Reiches . Herr, erbarme dich unser.

Wir brauchen ständig über das Geheimnis  der  Barmherzigkeit nachzudenken. Die Barmherzigkeit ist die Eigenschaft Gottes, und hier zeigt sich am deutlichsten seine Allmacht. Gottes Barmherzigkeit ist nicht die Äußerung seiner Schwachheit, sondern seiner Allmacht. Darum beten wir in einem Gebet. Gütiger Gott, du äußerst am meisten deine Allmacht, wenn du drum bist. Gottes Barmherzigkeit äußert sich konkret in vielen Ereignissen der Heilsgeschichten. Besonders die Psalmen weisen auf diese Wirklichkeit hin. Im Psalm 103,3-4 lesen wir: der dir all deine Schuld vergibt und all deine Gebrechen heilt, der dein Leben vor dem Untergang  rettet und  dich mit Huld  und Erbarmen krönt. Der weitere Psalm bestätigt noch klarer die Gottesbarmherzigkeit: Recht verschafft er den Unterdrückten, den Hungernden gibt er Brot, der Herr befreit  die Gefangenen. Der Herr beschützt die Fremden und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.

Die Jünger wussten, dass sie dem Herrn begegneten. Wir begegnen dem Vater, wenn wir beten.

Wir wissen, dass Christus, der Auferstandene, lebt. Deshalb dürfen wir um seinen Frieden bitten.

Selig, die mit dem Herrn zu Tisch sitzen und mit ihm in sein Reich eingehen.

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