5. Osterwoche – Montag – Evangelist Markus Mk 16, 15–20

Jesus Christus, der seinen Aposteln Macht gegen alle Bosheit gab, sei mit euch.
Jesus sagte zu seinen Aposteln: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Das Evangelium können wir sowohl mündlich als auch schriftlich verkünden. Der Evangelist Markus verkündete das Evangelium auf beide Arten. Auch wir haben die Pflicht, das Evangelium zu verkünden.

 Jesus, du hast deine Apostel ausgesandt. Herr, erbarme dich unser.

Du lebst weiter in deinem Wort, Christus, erbarme dich unser.

Du rettest die, die an dich glauben. Herr, erbarme dich unser.

Der heilige Markus ist der Autor des zweiten Evangeliums. Obwohl er den lateinischen Namen Markus trug, war er Jude. Er war der Neffe des Apostels Petrus. Er war nicht einer der Jünger Jesu, sondern ein stiller Beobachter in dieser bewegten Zeit. Zu dieser Zeit war er noch ein Jüngling. In seinem Evangelium beschreibt er die Gefangennahme Jesu. Als sie Jesus festnehmen wollten, folgte ihnen ein junger Mann, der nur mit einem Tuch bedeckt war. Da packten sie ihn. Er ließ das Tuch fallen und lief davon. Viele behaupten, dieser junge Mann sei der heilige Markus gewesen. Das Haus seiner Mutter diente Jesus und seinen Aposteln als Treffpunkt. In der Apostelgeschichte wird die Befreiung des heiligen Petrus aus dem Gefängnis beschrieben. Petrus lief zum Haus der Maria, der Mutter des Johannes, genannt Markus.

Da wir durch Jesus Christus die Botschaft des Heils empfangen haben, wagen wir, zum Vater zu beten.

Das Evangelium soll in die ganze Welt getragen werden, damit Friede allüberall herrscht. Dazu bitten wir den Herrn.

Selig sind, die Jesus Christus nachfolgen, denn sie werden zu seiner Rechten stehen.

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