Samstag der 22. Woche Gregor der Große

Jesus Christus, der uns das Reich des Vaters als Erbe verheißen hat, sei mit euch.

Menschen, die auf allen Gebieten  des Lebens Hervorragendes geleistet haben, finden wir selten. Gregor der Große war ein Bischof voll Geist und Sprachgewalt. Er war Organisator und Missionar, Poet und Schöpfer liturgischer Formen. Als er 604 über 60 jährig starb, konnte die Kirche geläutert und gefestigt den neuen Entwicklungen  und Aufgaben  entgegensehen.

Wir müssen wachsen im Glauben und in christlicher Tat. Deshalb müssen wir zuerst um Vergebung unserer Schuld bitten.

Jesus, du herrscht über alle Zeiten. Herr, erbarme dich unser.

Du wachst über deine Kirche immerdar. Christus, erbarme dich unser.

Du erfüllst deine Diener mit deinem Geist. Herr, erbarme dich unser.

Gregor der Große wurde um 546 in Rom geboren. Sein Vater Jordan ein reicher Senator war, der später auf sein Amt verzichtet hat und wurde Diakon. Gregor  bekam gründliche Bildung und der Kaiser Justin ernannte ihn zum Präfekt, obwohl Gregor damals nur 34 Jahre alt war. Ein Jahr nach dem Tod seines Vaters verließ er das Amt des Präfekts und in eigenem Haus stiftete er das Kloster der Benediktiner. Er selbst empfing Ordenhabit. Währenden des Pontifikats Papstes Pelagius II wurde er Diakon und päpstlicher Gesandte in Konstantinopel. Nach dem Tod Pelagius II wurde er einstimmig zum Papst gewählt. Sein Pontifikat wurde durch Unruhe ,, abgezeichnet“ die Pest, Völkerwanderung. Sein Dienst war die Taufe der Vizigoten in Spanien. Zum echten Glauben kamen Longobarden, Galen, Sasen/aus Arianismus/. Er reformierte Liturgie, besonders liturgischen Gesang. Wir kennen gregorianische Melodie , Sangweise. Gregorianische Messe stammen aus dieser Zeit. Er bekam das Beiwort ,, Groß“. Er aber nannte sich:  ,,Servus, servorum Dei“.

Da wir zum Tisch des Herrn gerufen sind  und  Gott  unter uns ist, wagen wir zum Vater zu beten.

Damit wir die Einheit wahren und eines Sinnes sind, wollen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.

Selig, die aushalten in allen Prüfungen und das Reich erben, das verheißen ist.

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