Freitag der 22. Woche, Lk 5, 33-39

Jesus Christus, der zu uns kam wie der Bräutigam zur Hochzeit, sei mit euch.
Jesus wurde gefragt, warum seine Jünger nicht fasten. Er antwortete, dass sie nicht fasten könnten, solange der Bräutigam bei ihnen sei. Wenn der Bräutigam von ihnen genommen wird, dann werden sie fasten.
Jesus, du hast das neue Leben gebracht und wirst es vollenden. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst, um die Menschen mit dem Vater zu versöhnen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast die neue Welt und die neue Zeit angekündigt. Herr, erbarme dich unser.

Im Evangelium haben wir auch diese Worte gehört: „Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Kleid ab und setzt es auf ein altes, denn das neue würde das Stück nicht aushalten. Wenn Christus von altem Gewand und vom ersten Fleck spricht, will er nicht den Ratschlag unserer Hauswirte und der Frauen im Haushalt geben. Was will Jesus sagen, wenn er sagt, dass es unklug ist, neue Flicken auf das alte Kleid zu nähen? So machen es einige mit dem Evangelium. Sie wählen das Evangelium für ihr Leben, nur das, was ihnen gefällt, und nähen so den Teil des Evangeliums, der ihnen passt, an ihre alten heidnischen Gewohnheiten an. Das Evangelium kann jedoch nicht nur teilweise, sondern muss im Ganzen empfangen werden. Darum fordert uns der heilige Paulus auf: „Zieht den alten Menschen aus und zieht den neuen Menschen an!”

Mit Jesus Christus ist eine neue Zeit der Gnade gekommen. In seinem  Namen und Auftrag dürfen wir zum Vater  beten.

In unserer Mitte bleibt der, der uns als Hochzeitsgäste geladen hat. Um seinen Frieden  dürfen wir bitten.

Selig, die  das neue Gewand empfangen haben und zur Hochzeit des Lebens eingehen.