Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern auch von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. Im heutigen Evangelium werden wir von der Versuchung Jesu hören. Stellen wir uns die Frage: Warum wurde Jesus versucht? Jesus gibt uns damit ein Beispiel dafür, wie wir gegen Versuchungen ankämpfen sollen. Das ist notwendig, damit wir in Versuchungen bestehen können.
Jesus, du kamst zu uns mit der Botschaft des Vaters. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns die Geheimnisse des Vaters verheißen. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst alles verhüllen, was noch verborgen ist. Herr, erbarme dich unser.
Wir leben wohlhabender als unsere Vorfahren. Unseren Vorfahren fehlte es oft an Brot, unseren Vätern fehlte manchmal das, was man auf Brot geben kann. Wir haben beides im Überfluss. Aber wir müssen eingestehen, dass uns bei all dem Wohlstand etwas fehlt: die Zufriedenheit, die Freude und oft auch die Lust am Leben. Und was am bedrückendsten ist, Es ist ein weltweites Phänomen. Wir wollen zunehmend materielle Güter besitzen. Das alles ist nur eine Bestätigung dessen, was unser Herr sagte: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. Zur Zufriedenheit und zum Glück genügt kein voller Magen und es genügt auch nicht, wenn man Möbel aus Mahagoni besitzt. Der Mensch hat auch eine Seele. Und diese Seele hat auch ihr Leben und deshalb auch ihren Hunger, den Hunger nach jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt und den rechten Weg zum Heil weist.
Damit das Wort Gottes in unseren Herzen Frucht bringt, wagen wir, zum Vater zu beten.
Damit das Wort Gottes in uns reiche Frucht bringt, bitten wir den Herrn um seinen Frieden.
Selig, die am Wort Gottes festhalten und am Letzten Tag gerettet werden.