Montag der 25.Woche Lk 8,16-18

Gott, dem alles offenbar ist und der alles geheim bleibt, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium fordert Jesus uns auf, seiner Lehre aufmerksam zuzuhören, um anderen ein Licht zu sein und Verdienste für das ewige Leben zu sammeln. Sind wir uns eigentlich bewusst, dass wir für unser Leben selbst verantwortlich sind?

Jesus, du bist das Licht für alle Menschen. Herr, erbarme dich unser.

Du leuchtest jedem, der in diese Welt kommt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns zu Botschaftern deines Wortes gemacht. Herr, erbarme dich unser.

Es ist unangenehm, wenn beim Abendessen plötzlich das Licht ausgeht. Viele Dinge fehlen uns, wenn sie plötzlich verschwinden. Denken wir an Beispiele: Wir haben Beine, können sie aber nicht bewegen; wir haben Augen, können nicht sehen. Wenn das Licht abends fehlt, bekommen Kinder Angst, und die Kleinen beginnen zu weinen. Doch die Freude, wenn das Licht zurückkehrt, bringt alles wieder in Fluss: unsere Sprache, unsere Bewegungen und unsere Lächeln blühen auf.

Jesus kam als das Licht  in die Dunkelheit. Er sagte: Ich bin das Licht. Ein Licht soll man aber nicht unter ein Bett stellen, sondern es auf einen Leuchter geben, damit es allen leuchtet. Nur so kann man die Lehre und das Tun Jesu entdecken, also alle Wirklichkeiten, die unseren Augen verborgen sind. Jesus zeigt unseren Füßen den Weg zum Ziel und ermöglicht unseren Händen alles mit Sicherheit zu tun. Wenn wir mit aufrichtigem Herzen auf ihn hören, werden auch wir zum Licht werden, dann können wir unsere innerste Überzeugung nicht länger geheim halten.

Da wir zu Kindern Gottes berufen sind, wollen wir den Vater bitten, dass Gnade und gutes Tun in uns wachsen.

Was Licht sein will und leuchten soll, bedarf das Friedens. So wollen wir den Herrn um Frieden bitten.

Selig, die Licht vor der Welt  sind, damit sie Gottes ewiges Licht schauen dürfen.