Ignatius von Antiochien Lk 12,13, 21

Jesus Christus, der als das Weizenkorn des neuen Lebens in das Grab gelegt wurde, sei mit euch.
Ignatius von Antiochien wurde nach Rom gebracht und den wilden Tieren vorgeworfen. Von den Menschen verstoßen und den Menschen zum Heil geworden. Um 110 wurde er in der Verfolgung des Kaisers Trajan verhaftet. Er starb den Tod des Zeugnisses in der Arena in Rom.

 Jesus, du schenkst dich uns im Brot des Altares. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns deinen Leib zur Speise bereitet. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns das neue Leben verheißen.  Herr, erbarme dich unser.

„Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler über euch gemacht? Diese Antwort Jesu klingt ein wenig merkwürdig und ungewohnt. Wagt er sich vielleicht nicht, den Streit zwischen den beiden Brüdern zu lösen? Oder wollte er ihnen nicht helfen? Weder das eine noch das andere. Er war doch die Weisheit selbst, und kein rechtliches Problem konnte für ihn Bestand haben. Suchen wir den Grund für sein Verhalten. Christus dachte so. Wenn sie Brüder sind, sollen sie sich lieben. Wenn sie sich lieben, teilt euch die Liebe. Wenn einer von euch sieht, dass sein Bruder eine größere Familie hat, gibt er ihm mehr. Wenn aber zwischen euch keine Liebe ist, wird auch die gerechteste Gerechtigkeit ungerecht. In diesem Fall wird euch kein Gott entgegenkommen.

Um des ewigen Lebens willen tragen wir die Last unseres Alltags.  Deshalb wagen wir es, zum Vater zu beten.
Die, die Christus, dem Herrn, dienen, finden in ihm den Frieden. Deshalb bitten wir ihn.
Selig, deren Leben für den Herrn fruchtbar wird und in Herrlichkeit verwandelt wird.