Jesus Christus, der die Sehkraft den Blinden zurückgab, sei mit euch.
Manchmal verlangte Jesus den Glauben, bevor er Wunder tat. So war es auch im heutigen Evangelium. Meistens glaubten die Menschen, dass Jesus ihnen helfen konnte. Glauben wir fest daran, dass Jesus uns in jeder Situation helfen kann? Anchal
Jesus, du hast Mitleid mit kranken Menschen. Herr, erbarme dich unser. Du verlangst von uns den Glauben. Christus, erbarme dich unser. Du hast den Blinden die Augen geöffnet. Herr, erbarme dich unser.
Ich denke, dass sich auch aus dem heutigen Evangelium die Frage ergibt, warum der Glaube so wichtig ist. Was gibt uns der Glaube? Ich werde versuchen, diese Frage zu beantworten.
Ein Freund von mir erzählte mir von einem ehemaligen Mitschüler. Dieser begann, Gott aufrichtig zu suchen, weil er sich in ein wirklich gläubiges Mädchen verliebte. Er beschränkte sich nicht darauf, ihren Glauben zu respektieren, sondern erschloss sich selbst, Gott zu suchen. Er las Bücher und führte viele Gespräche mit gläubigen Menschen. Später sagte er zu meinem Freund: „Ich habe viel über Gott gelesen und gehört; trotzdem weiß ich nicht, warum ich Gott brauchen sollte.” Alles funktioniert auch ohne ihn. Auch die Caritas und die Liebe zum Nächsten können ohne Gott existieren. Der Mensch kann auch ohne Gott sehr anständig sein. Hier geht es nicht darum, ob wir Gott brauchen, um liebenswürdig und opferbereit zu sein. Wir brauchen Gott für unser Heil. Auch der beste Mensch kann das Heil ohne Jesus nicht erlangen. Das Heil kann uns nur Jesus bringen.
Damit wir die Bedeutung des Glaubens erkennen, wollen wir zu unserem Vater beten.
Nur der echte Glaube führt uns zum Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig, die wahrhaftig glauben, weil sie in Gottes Reich weilen werden.