Der Herr, der an Maria große Dinge getan hat, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium lobt Maria Gott für seine großen Taten. Auch wir sollten Gott für die Taten loben, die er in unserem Leben und in der Welt getan hat. Sagen wir nicht: „Ich kenne diese Taten nicht.” In unserem Leben passieren so viele Dinge. Wenn wir sagen, das alles sei nur Zufall, dann irren wir uns.
Jesus du hast unsere Niedrigkeit angesehen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus,du hast große Dinge in der Welt getan. Christus,erbarme dich unser.
Jesus, du hast mächtig in die Welt eingegriffen hat. Herr, erbarme dich unser.
Während ihrer Reise zu Elisabeth wurde Maria bewusst, dass das auserwählte Volk durch ihre Vermittlung die Erfüllung der alten Gottesversprechen erlebt. Die Freude, die bisher nur ihr gehörte, sollte bald die gemeinsame Freude aller werden, die den Erlöser erwarteten. Zu ihnen gehörte auch Elisabeth. Sobald Elisabeth Maria begrüßte, wusste Maria, dass es notwendig war, über die Sache zu sprechen. Aber anders, als üblicherweise gesprochen wird. Hier geht es um den ersten Lobgesang des Neuen Testaments, das Magnifikat. Ihre Seele preiste den Herrn, ihr Geist jubelte in Gott, weil ihr Körper Jesus trug. Sie feierte Gott mit ihrem ganzen Wesen. Zunächst für seine Macht, dann für seine Heiligkeit, weil er die Versprechungen, die er Abraham gegeben hat, eingehalten hat. Am meisten preist Maria Gott jedoch für seine Barmherzigkeit, dass er Israel nicht abgewiesen hat, obwohl sich Israel so oft von Gott abgewandt hat.
Gott denkt an sein Erbarmen, das er uns verheißen hat. Daher wagen wir zum Vater zu beten.
Wo Gott naht, fliehen Sorge und Angst. Wir bitten um den Frieden seines Kommens.
Selig die Hungernden, die Gott mit seinen Gaben reich beschenken wird.