Hl. Johannes Apostel Joh 20,2-8

Gott, der Herr, der uns zu Zeugen seines Wortes vor der Welt berufen hat, sei mit euch.

Als Maria Magdalena zu Petrus und Johannes kam und ihnen sagte: „Sie haben den Herrn aus der Gruft weggenommen und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben”, Joh 20,2
Beide Apostel liefen zum Grab. Johannes aber lief schneller. So groß war ihre Sehnsucht, etwas von Jesus zu erfahren.

Jesus, du hast den Tod für uns angenommen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast die Apostel zu Zeugen  deiner Herrlichkeit  gemacht. Christus, erbarme dich unser.

Du hast das Licht deiner Botschaft gebracht. Herr, erbarme dich unser.

Das Fest des heiligen Johannes kann für uns eine Inspiration sein. Johannes ist einer der Apostel, die in der Heiligen Schrift oft erwähnt werden. Er war ein Jünger Johannes des Täufers. Er war bei allen wichtigen Ereignissen Jesu dabei. Er schrieb das Johannesevangelium, drei Briefe und das Buch der Offenbarung. Als einziger der Apostel starb er nicht den Märtyrertod. Sein Fest ist für uns die Aufforderung, auch für Jesus offen zu werden, wie er es war. Seine Worte sind für uns die „Eingebung“. Sie sprechen uns an, damit wir unser Leben nach ihnen ausrichten. Das Symbol des Johannes ist ein Adler. Jesus spricht die säkularisierten Menschen an, um in ihnen die Sehnsucht nach Höhe und dem Absoluten zu wecken. Der Mensch kann Gott nicht so erkennen, wie er in Wirklichkeit ist. Darum haben die Menschen viele falsche Vorstellungen von Gott. Wenn Gott uns erkennen lässt, wie es Johannes der Apostel tat, sind wir verpflichtet, auch anderen dabei zu helfen, Gott zu erkennen, selbst wenn wir dabei vielleicht unser Leben opfern müssen.

Da der Vater uns verheißen hat, in aller Not uns  nah zu sein  , wagen wir voll Vertrauen  zu beten.

In der Welt gibt es Hass  und Streit. Nur der Herr kann uns den wahren Frieden  schenken. Ihn bitten wir.

Selig,  die in die Liebe Gottes eingehen und ihn in seiner Herrlichkeit schauen dürfen.