Dienstag der 7.Woche Mr 9,30-37

Jesus,der  seine Apostel fragte: „Was habt ihr auf dem Weg besprochen?Er sei mit euch.

Das heutige Evangelium stellt uns ein wirkungsvolles Bild dar. Jesus, Gottes Sohn, nahm ein Kind, stellte es in die Mitte der Apostel und nahm es in die Arme. Durch diese einfache Geste  zeigte Jesus den Aposteln nicht nur seine Liebenswürdigkeit, sondern auch, was für liebenswürdige Menschen er aus ihnen machen will.

Jesus, du hast deine Liebe zu den Kindern gezeigt. Herr, erbarme dich uns.

Du bist das Wort,das  Gott zu uns spricht. Christus,erbarme dich unser.

Du zeigst uns den richtigen Weg. Herr, erbarme dich uns.

Jesus verwendete dieses Beispiel zur Darstellung  des abgründigen Unterschieds zwischen der Sehnsucht der Welt nach Macht und der Sehnsucht des Vaters,  dass wir bereitwillig die Kleinen und Schwachen empfangen und ihnen dienen. Jesus erfüllte diese Forderung , wenn er sich  auf das Niveau derjenigen setzte, die  schwach, bedürftig  und wie Kinder sind. Seinen Nachfolger sagte er: Wenn sie ein solches Kind in seinem Namen empfangen, werden sie sich selbst empfangen. Würdest du Jesus umarmen? Die Antwort wäre, wenn er im Ruhm seiner Herrlichkeit käme, oder wenn er  wie  ein bescheidener , aber wie  ein gut  gekleideter Prediger käme. Aber wenn er wie ein  armer, schmutziger, vielleicht wie ein stinkender Mensch käme oder wie ein kraftloser Mensch käme. Tag für Tag sind wir mit Informationen  über  wohlhabende, einflussreiche Menschen überflutet. Die Gesellschaft lockt uns: die Reichen, die Gesunden, die von Macht strotzen. Und im Gegenteil lehnen wir  die Armen und Schwachen ab. Oder anders gesagt: Wenn wir sie ignorieren, zeigen wir durch unser Verhalten, dass sie nicht  zu einer Gruppe gehören, die unsere Aufmerksamkeit  und unser  Interesse verdient. Es ist eine völlig andere Ansicht von der Welt , die Jesus hatte. Er kam nicht mit Ovationen  und Pracht, sondern einfach und bescheiden.  Die Apostel lernten allmählich jeden Menschen  so ansehen, wie Jesus ihn ansieht. Wir müssen auch lernen, den Unterschied darin zu sehen,  was  in den  Augen  der Welt  groß ist und was in den Augen Gottes  groß ist. Versuchen wir  heute, das Bild von Jesus   zu behalten, der ein Kind umarmt. Dieses Bild spricht uns über  die wahre Größe an.   

Jesus Christus hat den  Vater gebeten, uns den Beistand  des Geistes   zu senden. In  diesem Geist  dürfen wir  beten.

 Der Herr lässt uns  nicht  als Waisen  zurück. Darum dürfen wir  um  seinen  Frieden  bitten.

  Selig, die Gott kennen und  eingehen dürfen in das Reich  seiner Herrlichkeit. 

D

Dieser Beitrag wurde unter Andere veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.