Jesus,der seine Apostel fragte: „Was habt ihr auf dem Weg besprochen?Er sei mit euch.
Das heutige Evangelium stellt uns ein wirkungsvolles Bild dar. Jesus, Gottes Sohn, nahm ein Kind, stellte es in die Mitte der Apostel und nahm es in die Arme. Durch diese einfache Geste zeigte Jesus den Aposteln nicht nur seine Liebenswürdigkeit, sondern auch, was für liebenswürdige Menschen er aus ihnen machen will.
Jesus, du hast deine Liebe zu den Kindern gezeigt. Herr, erbarme dich uns.
Du bist das Wort,das Gott zu uns spricht. Christus,erbarme dich unser.
Du zeigst uns den richtigen Weg. Herr, erbarme dich uns.
Jesus verwendete dieses Beispiel zur Darstellung des abgründigen Unterschieds zwischen der Sehnsucht der Welt nach Macht und der Sehnsucht des Vaters, dass wir bereitwillig die Kleinen und Schwachen empfangen und ihnen dienen. Jesus erfüllte diese Forderung , wenn er sich auf das Niveau derjenigen setzte, die schwach, bedürftig und wie Kinder sind. Seinen Nachfolger sagte er: Wenn sie ein solches Kind in seinem Namen empfangen, werden sie sich selbst empfangen. Würdest du Jesus umarmen? Die Antwort wäre, wenn er im Ruhm seiner Herrlichkeit käme, oder wenn er wie ein bescheidener , aber wie ein gut gekleideter Prediger käme. Aber wenn er wie ein armer, schmutziger, vielleicht wie ein stinkender Mensch käme oder wie ein kraftloser Mensch käme. Tag für Tag sind wir mit Informationen über wohlhabende, einflussreiche Menschen überflutet. Die Gesellschaft lockt uns: die Reichen, die Gesunden, die von Macht strotzen. Und im Gegenteil lehnen wir die Armen und Schwachen ab. Oder anders gesagt: Wenn wir sie ignorieren, zeigen wir durch unser Verhalten, dass sie nicht zu einer Gruppe gehören, die unsere Aufmerksamkeit und unser Interesse verdient. Es ist eine völlig andere Ansicht von der Welt , die Jesus hatte. Er kam nicht mit Ovationen und Pracht, sondern einfach und bescheiden. Die Apostel lernten allmählich jeden Menschen so ansehen, wie Jesus ihn ansieht. Wir müssen auch lernen, den Unterschied darin zu sehen, was in den Augen der Welt groß ist und was in den Augen Gottes groß ist. Versuchen wir heute, das Bild von Jesus zu behalten, der ein Kind umarmt. Dieses Bild spricht uns über die wahre Größe an.
Jesus Christus hat den Vater gebeten, uns den Beistand des Geistes zu senden. In diesem Geist dürfen wir beten.
Der Herr lässt uns nicht als Waisen zurück. Darum dürfen wir um seinen Frieden bitten.
Selig, die Gott kennen und eingehen dürfen in das Reich seiner Herrlichkeit.
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