Jesus, der zum königlichen Beamten spricht. Geh hin . Dein Sohn lebt; er sei mit euch.
Wir wissen, dass das Leben ohne Bewegung, ohne Veränderung nicht möglich ist. Wir können das an den Kindern sehen. Das Kind wächst, ändert sich. Unser Glaube hat auch gewisse Grade seiner Entwicklung.
Jesus, du hast den Menschen immer geholfen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Menschen Glauben verlangt. Christus, erbarme dich unser.
Du bist gekommen, den Quell des ewigen Lebens zu öffnen. Herr, erbarme dich unser.
Das Evangelium zeigt uns heute drei Grade des Glaubens. Der erste Grad ist gegründet auf dem Glauben an Wunder. Es ist der Glaube derer, die Bedingungen auf Gott setzen; darum kritisiert Jesus sie. Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht. Der zweite Grad ist der Glaube an Gottes Wort. Ein solcher Glaube hatte der königliche Beamte, von dem das Evangelium sagt. Und glaubte, er und sein ganzes Haus. Zu diesem Grad kam der Beamte, als er erfuhr , dass sein Sohn lebt. Hier sehen wir, dass er nicht nur bei den Worten Jesu bleibt. Der Glaube des Beamten ging durch drei Entwicklungsstufen. Von dem Glauben, der auf dem Wunder der Heilung, dann auf dem Glauben an das kraftvolle Wort Jesu und zum Schluss an Jesus’ Person, wo er sich mit Gott trifft, aufgebaut ist. Im Leben sind wir uns oft dieser drei Stufen des Glaubens nicht bewusst.Es ist aber notwendig, dass wir im Glauben wachsen, dass wir von Zeit zu Zeit über unsere Beziehung zum Glauben nachdenken, über die Lehre Jesu Christi, über seine Person. Möge sich auch in uns der Glaube entwickeln.
Jesus, der gütig und selbstlos ist, kam als Zeuge der Liebe Gottes. In seinem Namen beten wir zum Vater.
Damit wir Ruhe für unser Herz finden, wollen wir den Herrn um Seinen Frieden bitten.
Selig, die den Sohn Gottes erkannt haben und heimfinden in das Land seiner Herrlichkeit,