Jesus, der seinen Aposteln ihren Unglauben vorhält, sei mit euch.
Der Evangelist Markus zählt die Menschen auf, denen Jesus erschien. Alle diese Menschen sagen das den Aposteln. Und die Apostel glauben ihnen nicht. Natürlich wussten die Apostel davon und verhielten sich entsprechend ihrem Unglauben. Und dann sagte zu ihm: Gehet hin im alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Joh 16,15.
Jesus, du bist wahrhaft auferstanden. Herr,erbarme dich unser.
Du bist den Jüngern erschienen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast die Vergebung der Sünden verkündet. Herr,erbarme dich uns.
Wie wir bisher gesehen haben, war die Reaktion auf die Auferstehung Jesu der Unglauben. Die Frauen glaubten den Engeln nicht; die Apostel glaubten den Frauen nicht. Der Apostel Thomas glaubt den anderen Aposteln nicht; selbst sie glauben ihren eigenen Augen nicht. Aber ihr Unglaube ist für uns wertvoll. Wer denn glaubt das nicht? Nicht die Feinde. Diese nahmen die Worte Christi ernst. Darum verlangten sie von Pilatus, dass er vor dem Grab Christi die Wache stellte. Aber wenn die Jünger und Freunde nicht glaubten, dass Jesus auferstanden ist, ist das der beste Beweis dafür, dass Jesu Auferstehung weder ihre Phantasien noch ihr Verlangen das Ergebnis war. Zum Schluss scheint es, dass Jesus mit ihrem Unglauben genug hatte und sie dafür tadelte. Die Apostel glaubten zum Schluss. Sie wurden zu Predigern der Auferstehung Christi. Wie ist es bei uns? Glauben wir ohne Vorbehalte an Wahrheiten wie die Auferstehung unseres Leibes, an die endliche Gerechtigkeit und an das ewige Leben? Oder dass die Traurigen getrösten werden, dass die Barmherzigen die Barmherzigkeit erlangen werden? Auch an solche Prinzipien wie die Untrennbarkeit der Ehe, an die Ehetreue? Vielleicht wagen wir es nicht , unseren Unglauben laut auszusprechen, aber unser praktisches Leben kann die Einstellung des Unglaubens zeigen.
Jesus Christus hat den Tod angenommen, um den Willen des Vaters zu erfüllen. In seinem Namen beten wir zum Vater.
Der auferstandene Herr schenkt allen, die sich ihm im Glauben öffnen, Frieden und Gemeinschaft. Deshalb bitten wir.
Selig , die in diesem heiligen Mahl den Tod des Herrn verkünden , bis er wiederkommt.