Jesus, der sagte: „Selig sind die,die das Wort Gottes hören und bewahren“, sei mit euch.
Heute haben wir den Tag der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom. Diese größte und bedeutendste Marienbasilika ist unter vier Namen bekannt. Außer dem am häufigsten verwendeten Namen Santa Maria Maggiore wird der Name Santa Maria della Neve / Unsere liebe Frau vom Schnee / weiter: Basilica Liberiana, laut dem Erbauer, Papst Liberiana , und Santa Maria ad Praesepem , Jungfrau Maria mit Krippe. Nach einem Fragment der Jesu-Krippe aus Bethlehem, das sich unter dem Hauptaltar befindet.
Jesus, du hast Maria in besonderer Weise begnadet. Herr, erbarme dich unser.
Im Schoße der Gnade erfüllt bist du Mensch geworden. Christus, erbarme dich unser.
Du hast Maria ausgezeichnet vor allen anderen Frauen, Herr, erbarme dich unser. Die Geschichte der Vorgängerin der heutigen Basilika reicht bis ins 4. Jahrhundert zurück. Ihr Ursprung wird mit der Legende des Wunderschneefalls mitten im Sommer in Verbindung gebracht. Dieser Legende nach träumte am 5.August 352 ein römischer Kaufmann einen Traum, in dem er den gewünschten Nachkommen erwartet, wenn er eine Kirche baut, in der er frisch gefallenen Schnee findet. Papst Liberius hatte denselben Traum. Auf dem Esquiline-Berg lag Schnee und andeutete den Grundriss der zukünftigen Kirche. Deshalb ließ Papst Liberius auf diesem Ort den Grundstein der zukünftigen Kirche legen. Jährlich gedenken die Gläubigen dieses Ereignisses durch einen Wortgottesdienst. Die Geschichte des Ortes , auf dem die Basilika steht, ist jedoch viel älter. Bereits im vierten Jahrhundert vor Christus stand an dieser Stelle der antike Tempel, der der Göttin Juno geweiht wurde. Zur Zeit Kaiser Augusts gab es hier einen sogenannten Marktplatz Marcellum Liviae.Nach den erhaltenen Dokumenten steht auf dem Platz des ehemaligen Marktplatzes.Mit der Geschichte der Basilika ist ein tragisches Ereignis verbunden. Zehn Jahre nach seiner Fertigstellung hinter ihren Mauern suchten die Anhänger des Gegenpapstes Ursin Zuflucht, gewählt zur gleichen Zeit wie der legitime Papst Damaso I. Im Gefecht der Anhänger beider Päpste kamen Hunderte Menschen direkt in der Basilika ums Leben.
Mit Jesu Worten und in der Kraft des Geistes lasst uns zum Vater rufen.
Christus ruft uns zu einer neuen Freiheit. Er will uns seinen Frieden schenken. Um diesen Frieden bitten wir.
So spricht der Herr. Ich bin das Licht der Welt. Wer mit nachfolgt, wird nicht in der Finsternis gehen, sondern das Licht des Lebens haben.