Jesus Christus sagte: „Das Reich Gottes ist einem Sauerteig gleich, welchen ein Weib nahm und vermengte unter drei Scheffel Mehl.” Er sei mit euch.
Die Apostel müssen erstaunt gewesen sein, als Jesus das Reich Gottes mit einem Senfkorn und Sauerteig verglich. Sie wussten, dass das Senfkorn winzig war und kaum zu sehen. Und sicher wussten sie auch, dass nur wenig Sauerteig ausreichte, damit der Teig aufging und wir Brot backen konnten. Aber sie konnten sicherlich nicht verstehen, was es mit etwas so Großartigem wie dem Reich Gottes zu tun hat, wenn man es mit etwas so Gewöhnlichem wie einem Senfkorn vergleicht.
Jesus, du kamst als Zeuge göttlicher Liebe. Herr, erbarme dich unser.
Du wolltest in deiner Liebe bei uns bleiben. Christus, erbarme dich unser.
Du führst uns durch die Kraft des rareeistes. Herr, erbarme Wolfgang, einer der volkstümlichsten Heiligen Deutschlands, entstammte einem angesehenen, aber armen Elternhaus in Pfullingen bei Reutlingen. Er wurde in der Klosterschule auf der Bodensee-Insel Reichenau erzogen. Als Wolfgangs Studienfreund Heinrich im Jahr 956 Erzbischof von Trier wurde, folgte ihm Wolfgang und war bis 964 Lehrer an der Trierer Domschule. Dann entschied sich Wolfgang für ein anderes Leben. Er ging nach Einsiedeln in der Schweiz und legte im dortigen Benediktinerkloster die Gelübde ab. Vier Jahre später empfing er von Bischof Ulrich von Augsburg die Priesterweihe. In den folgenden Jahren zog der Mönch und Missionar durch das Noricum, einen Teil des heutigen Österreichs, und verkündete das Wort Gottes. Pilgrim, der Passauer Bischof, wurde schließlich auf die erheblichen Erfolge Wolfgangs aufmerksam und schlug den Wandermönch als neuen Bischof von Regensburg vor. Doch der Kaiser und zahlreiche Vertreter des Klerus zweifelten zunächst an Wolfgangs Eignung, dieses Amt ausüben zu können. Die Legende erzählt, dass kurz darauf einer der Zweifler erkrankte und von Wolfgang auf wundersame Weise geheilt wurde. Von diesem Wunder stark beeindruckt ernannte Kaiser Otto II. den Benediktiner Wolfgang im Jahr 972 zum Bischof von Regensburg. In den folgenden 22 Jahren entwickelte Bischof Wolfgang eine überaus segensreiche Tätigkeit in seinem Bistum. Er reformierte die bestehenden Klöster und gründete neue Stifte. Außerdem förderte er die Zucht und Unterweisung der Mönche und Nonnen sowie die Ausbildung des Klerus. Zudem vertiefte er die Religiosität im Volk und kümmerte sich um die Armen und Kranken. Schon zu Lebzeiten wurde der Bischof wie ein Heiliger verehrt. Dazu trug auch erheblich bei, dass Wolfgang selbst weiterhin äußerst asketisch und bescheiden lebte.
Die Liebe verbindet uns mit dem Herrn und untereinander. In dieser Verbundenheit lasst uns beten:
Der wahre Friede, den die Welt nicht geben kann, ist ein Geschenk der überströmenden Liebe Gottes. Deshalb bitten wir:
Du bist das Brot, das den Glauben stärkt, die Hoffnung nährt und deine Liebe in uns bewahrt.