Einführung
Stille Nacht, heilige Nacht. Eine solche Nacht ist es gerade heute. Warum? Weil heute die Sonne der Gerechtigkeit für alle Nationen zur Welt kam. Doch der Weg Christi auf diese Welt war nicht einfach. Das bestätigt auch das heutige Evangelium. Der lange Weg von Nazareth nach Betlehem und die Suche nach einer Unterkunft. Die Geburt des Messias wurde im königlichen Palast erwartet. Und wo wurde Christus geboren? In einem Stall..
Predigt
Ein Junge mochte seine Eltern. Er hatte kein Geld und wollte dennoch seine Eltern überraschen. Er ging durch die Stadt und dachte nach, was er den Eltern unter dem Christbaum schenken konnte. Zum Schluss kaufte er eine Kleinigkeit. Nach dem Heiligen Abend packten die Eltern ein kleines Päckchen aus. Im Päckchen waren drei abstreifbare Losen und ein Zettel. Den Eltern aus Liebe Sohn. Am ersten Los war der Gewinn 20 Euro, am zweiten Los 100 Euro und am dritten der Hauptgewinn – ein Auto. Die Eltern setzten sich vor Überraschung. Die Eltern umarmten den Sohn mit den Worten, dieses Auto wird dein sein. Gott liebt dich, wir dir, dass du uns nicht vergessen hast. Die Botschaft dieser Nacht ist die Freude, die wir erhalten haben, weiterzugeben, weiter zu schenken. Jesu Geburt ist für uns eine Quelle großer Freude, weil wir wissen, was diese Geburt für uns bedeutet. Unter anderem gibt uns die Geburt Christi Hoffnung. Die Hoffnung haben wir. Aber wir können nicht warten, bis sich diese Hoffnung erfüllt. Wir müssen sie selbst erfüllen. Redakteure eines bestimmten Fernsehens besuchten das Atelier eines berühmten Malers, um seine Arbeit festzuhalten. In dem Moment, als sie eintraten, fiel Sonnenlicht durch das große Licht auf das Bild, daran der Maler gerade arbeitete. Der Maler sagte zu ihnen: Sie schauen, wie die Farben dieses Bildes im Sonnenlicht strahlen. Deshalb habe ich ein großes Fenster in meinem Atelier. Ohne das Licht könnte ich nicht malen. Es wird ein Weihnachtsbild sein. Auf dem Bild waren Krippe mit Jesus, Maria, Josef, aber auch die Hirten, sogar auch der Stern. Die Redakteure bewunderten das Bild und fragten: Meister, was bedeutet für Sie Weihnachten? Weihnachten ist das Licht für mein Leben. Ohne Weihnachten wäre mein Leben wie ein Atelier ohne Licht. Gottes Sohn wurde Mensch, damit er uns den Gottes Willen erklärt, damit er uns erlöst. Dann verzweifelte der Maler und sagte: O Herren Redakteuren, wissen Sie sich das vorzustellen, wie wäre die Welt schön und glücklich, wenn wir alle das Licht von Gottes Sohn in unser Leben aufgenommen hätten, der in Bethlehem geboren wurde. Der heilige Papst Johannes Paul II. sagte: Ich bitte Sie mit Demut und Vertrauen, Christus zu erlauben, zu den Menschen zu sprechen, denn er hat die Worte des ewigen Lebens. Über einen Missionar, der die Welt durchwanderte und lange Zeit auf den Plätzen predigte. Immer sind viele Leute um ihn herum zusammengelaufen. Am Anfang haben alle aufmerksam zugehört. Sie stimmten den Worten des Mannes Gottes zu. Aber nach einer Viertelstunde fingen sie an wegzugehen. Aber der Prediger hörte nicht auf zu predigen. Er predigte immer bis zum Ende. Einmal fragte ihn ein Mensch, der ihn schon lange Zeit beobachtete: Bitte, warum predigen Sie so lange? Am Ende hören Sie nur ein paar Leuten oder gar niemand. Es scheint Ihnen nicht, dass Sie damit die Zeit nur verlieren. Am Anfang sagte der Missionar, habe ich in meinem Herzen die Hoffnung, dass ich die Zuhörer gewinnen werde. Dann predige ich für mich selbst, damit die Zuhörer, die weggegangen sind, nicht zu ihrer Stellungnahme nicht verführen. Ja, auch wir brauchen das Wort Gottes hören, Prediger, und so weiter, damit wir die Hoffnung, die Freude, die uns Christus gebracht hat, nicht verlieren. Das wünsche ich euch.