Jesus, der das Evangelium des Reiches predigte , sei mit euch.
Was ist eigentlich das „Evangelium des Reiches“? Die Lesungen aller heiligen Messen in den Tagen von der Erscheinung des Herrn bis zu seiner Taufe helfen uns, diese Frage zu beantworten. Mit jedem Wort jeder Lesung nähern wir uns der Schlüsselrolle Jesu im Reich, das er zu begründen kam. Jesus begann seine Mission mit einer dringenden Herausforderung: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahegekommen.
Jesus, du hast uns zur Umkehr gerufen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast das Kommen deines Reiches verkündet. Christus, erbarme dich unser.
Du hast die Kranken von ihren Leiden erlöst. Herr, erbarme dich unser. Alle vier Evangelien legen einstimmig nahe, dass sich das Reich Gottes am stärksten durch die Menschen äußert, die Bekehrung, Heilung und Befreiung erleben. Christus kam, um uns vom ewigen Tod zu retten und von allem zu befreien, was uns mit Angst und Bange befallen hat. Durch seine Wunder und Taten garantiert er, dass uns, wenn wir ihm aufrichtig glauben, ein weit geöffnetes himmlisches Tor erwartet. Wir sind gesegnet durch den unsichtbaren Fluss der Gnade und Barmherzigkeit Gottes. Wir sind Bürger des neuen und ewigen Reiches, mit erhobenem Kopf und abgewischten Tränen, ohne dass uns Krankheit und Tod gefährden. Christus verglich einst das Reich Gottes mit dem Senfsamen. Mk 4, 30-32. Er ist der kleinste von allen Samen, aber einer der größten Sträucher wächst aus ihm heraus. Wir sind ein ähnlicher Same, ein Same des Glaubens, den wir in der heiligen Taufe aufgenommen haben. Um nicht zugrunde zu gehen, müssen wir uns gut um ihn kümmern. Jeden Tag ihn wässern und richtig ernähren. Im Laufe der Zeit beginnen wir uns zu verändern, zu wachsen und ein qualitativ anderes Leben zu erleben. Das Reich Gottes kehrt in unsere Herzen ein.
Jesus Christus hat gesagt, Der Vater wird euch alles geben ,um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Darum wagen wir zu beten.
Als Boten seiner Liebe und seines Friedens hat unser Herr die Jünger in alle Welt gesandt. Auch wir sind Boten seines Friedens. So wollen wir ihn um seinen Frieden bitten, damit auch wir Frieden bringen können.
Herr, dein Name währt ewig, das Gedenken an dich, Herr, dauert von Geschlecht zu Geschlecht.