Mittwoch der 11.Woche im Jahreskreis Mt, 6,1-6,16-18

Jesus, der sagte; Dein Vater, der  im   Verborgenen sieht  wird es dir vergelten, sei mit euch.

B. Brecht drückte die ehrliche Haltung gegenüber dem Kalifen und Dr. Henai aus. Der Kalif bat ihn um Gift für den Feind. Er bot ihm Reichtum an oder drohte, ihn einzusperren. Der Arzt weigerte sich, also war er ein Jahr im Gefängnis. Ein Jahr später sagte der Arzt noch einmal: „Ich muss Menschen behandeln, aber nicht töten.“ Der Kalif wies den Henker an. Der Arzt hielt es für seine letzte Stunde: „Am Tag des Gerichts wird Gott mich belohnen, aber er wird Sie zur Rechenschaft ziehen.“ Der Kalif lächelte und dankte ihm für seinen Mut und seine Ehrlichkeit. Dies zeigt  sich nur in Momenten der Proben.

Jesus, du hast alles  zur Ehre  des Vaters getan. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  den Vater  in der Stille des Gebetes  gesucht. Christus, erbarme dich unser. 

Deine Freunde  war es , den Willen des Vaters zu tun. Herr, erbarme dich unser. 

Passen Sie auf, dass Sie Ihre guten Taten nicht vor Leuten tun, um Sie zu bewundern. Wenn du Almosen gibst, posaune nicht vor dir, wie es Heuchler und Synagogen tun, und auf den Straßen … Wenn du beten willst, geh in dein Zimmer, schließe die Tür hinter dir und bete zu deinem Vater, der ist im Verborgenen, und dein Vater wird es dir vergelten, denn er sieht auch im Verborgenen. Jeder von uns hat in seinem Leben ein Paket gesendet. Wir müssen die Adresse der betreffenden Person schreiben, damit die Post sie an den genauen Ort liefern kann. So ist es im spirituellen Leben. Der Adressat unserer guten Taten ist Gott. Was Gutes tun wir unserem Nächsten, aber mit der Adresse  an Gott wird es sicher kommen. Wenn wir nichts verlieren wollen, adressieren  wir nichts an Menschen. Der einzige Adressat möge nur Gott sein. Wer nur für menschliches Lob arbeitet, hat seinen Lohn bereits erhalten.

Journalisten fragten einmal den berühmten Fußballspieler Pele, wie viele Tore er in seiner Karriere geschossen habe. Die Antwort ist interessant: „Ich bin ein Spieler, kein Buchhalter.“ Wir gern alles zählen, was wir geschaffen haben,damit wir  die Bewunderung unserer Bekannten zu gewinnen. Wir verlieren den Verdienst  bei Gott. Gott beschenkt uns  heimlich , deshalb bemerken wir seine Gaben oft nicht. Was wir geben, sollte nicht nur vor anderen, sondern vor allem vor uns selbst verborgen bleiben. Die rechte Hand weiß nicht, was die linke tut. Gott sieht besser und zählt genauer. Verlassen wir uns voll und ganz auf ihn.

In Jesus Christus erkennen wir den Vater und können wir zu ihm kommen. Wir beten, wie  es uns  Jesus gelehrt hat. 

Als Christus haben  wir den Geist Christi empfangen, durch den die  Sünde  überwunden  wird. Deshalb bitten wir. Herr, Jesus …

Kostet und  seht, wie  gütig der  Herr ist. Selig der  Mensch, der bei ihm seine  Zuflucht  nimmt.

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