Mittwoch der 31. Woche Lk 14, 26-33

Jesus, der sagte: Wer nicht  sein Kreuz trägt und  mir  nachkommt,kann nicht mein Jünger sein, er sein mit euch.

Heute fordert Jesus uns auf, unsere Kräfte zu messen, um zu sehen, ob wir genug Kraft für die Dinge haben, die wir in Angriff nehmen. Ob die geistigen Türme, die wir bauen, eines Tages tatsächlich die Schönheit der Nachbarschaft sein werden, und vor allem, welche Beziehungen, welche Freundschaften, die wir schließen, von Dauer sein werden, oder ob sie bei der ersten Krise zerbrechen werden. Aber wir können die Frage auch an Gott richten: Hat es dir , Gott, gelohnt, die Menschen zu erschaffen und so viel in die Beziehung mit ihm zu investieren? Hast du richtig gerechnet, oder sind wir so wertvoll für dich? Alles, was du  mit uns durchgemacht hast, war es  dir wert?

Jesus du bist und mit dem Kreuz vorausgegangen. Herr, erbarme dich unser. 

Du hast  getan , was  dir  vom Vater aufgetragen war. Christus, erbarme dich unser.

Du hast   uns  in die  Schar  deiner   Jünger berufen. Herr, erbarme dich unser.

Und eine noch pikantere Frage: Gott, bin ich würdig, dass du mir so viel gegeben hast? Liebst du mich wirklich?

Glücklicherweise sind die Antworten auf diese Fragen sehr,  günstig. Jesus ist gern, uns zu kennen und so viel für uns getan zu haben, er bereut  das nicht. Und zu jedem einzelnen von uns sagt er: Ja, ich liebe dich in vollen Zügen,. Du bist mein Schatz. Du bist mein Alles. Ich habe das Geld, um den Turm, der du bist, fertigzustellen. Ich kann  mit jedem kämpfen, der dir schaden will. Ja, ich habe das gut gezählt. Es ist wie bei einem jungen Mann, der einem Mädchen seine Liebe gesteht, indem er sagt: „Ich brenne vor Liebe zu dir“, und sie sagt: „Ja, klar, jeder Strohhalm flammt schnell auf . Sie braucht echte Liebe, sodass er sie nicht nur für einen Moment liebt, während er von ihr begeistert ist, sondern er muss gut zählt , ob er sie ein Leben lang lieben kann.

In einem Märchen übergibt ein verwunschenes  Mädchen ihr langes Haar ihrem Liebhaber, um den Turm, wo sie war zu besteigen. Und wenn sie zusammen waren , sind sie glücklich, und der Turm wird zu ihrem Zuhause und nicht zu einem Ort des Exils und der Verzweiflung. Jesus spricht auch heute über den Turm. Dass wir mit ihm einen Turm bauen, den wir auch fertigstellen können, damit wir nicht obdachlos werden.

Kommen Sie in die Tiefe: Wenn ich eine Beziehung mit jemandem eingehe, rechne ich dann gut nach, ob ich das Geld dazu habe, sie zu beenden, damit ich sie oder ihn nicht verletze? Ist es gut, sich zu fragen, ob wir genug Kraft haben, eine gute Sache durchzuziehen? Ist meine Liebe nur eine flüchtige Begeisterung oder ein echtes Geschenk für einen anderen?

Jesus Christus macht  uns  zu Kindern Gottes. Voll  Vertrauen  dürfen wir  zu unserem Vater beten, wie  er es  uns  gelehrt  hat.

Durch seine Worte   und Taten  hat  Jesu Christus uns  Heil und  Versöhnung gebracht.

Deshalb bitten wir. Alle  Enden  der Erde  sahen die  rettende  Tat  unseres  Gottes.

 

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