Samstag der 31. Woche im Jahre 2021 Lk 16,9-16

Jesus, der sagte: Wer im Kleinen treu ist, ist auch im Großen treu, und wer im Kleinen untreu ist, ist auch im Großen untreu“ Lk 16,10.

Wenn wir diese Worte im Zusammenhang mit dem gesamten heutigen Evangelium lesen, stellen wir fest, dass Jesus Geld als eine „Kleinigkeit“ betrachtet. Vielleicht ist das für uns schwer zu verdauen. Was ist, wenn wir zu denen gehören, denen es bitter schwerfällt, von dem Geld zu leben, das wir verdienen? Heißt das, dass Jesus uns auffordert, uns nicht mit unserer finanziellen Situation zu beschäftigen?

Jesus, du hast  uns  die ewigen  Wohnungen bereitet. Herr, erbarme dich  unser. 

Du  willst  uns  die Herrlichkeit des  Lebens schenken. Christus, erbarme dich  unser.

Du willst allen Freund  sein, die an dich glauben. Herr, erbarme dich unser.

Vielleicht ist das für jemanden, der wie der heilige Franziskus lebt, akzeptabel, aber wir, die wir Geld verdienen, müssen eine militantere Haltung einnehmen! Obwohl Jesus diese Worte an alle richtet, drängt er uns nicht dazu, ein Armutsgelübde abzulegen, aber er möchte, dass wir unsere Einstellung zum Geld ändern. Er möchte, dass wir erkennen, dass Geld an sich nicht die „Wurzel allen Übels“ oder eine nicht ernst zu nehmende Nebensache ist. Jesus sagt, dass Geld zweitrangig ist gegenüber unserem Hauptziel, das darin besteht, Gott durch seinen Sohn Jesus kennenzulernen und hier auf der Erde ewiges Leben zu erfahren.

In der Praxis bedeutet dies, dass Geld in das Gesamtbild des christlichen Lebens passt. Wie alles andere, was Gott uns gegeben hat, sind sie etwas, das wir als Mittel zur Erreichung endliches Zieles  benutzen. Wenn wir darauf achten, sowohl zu sparen als auch auszugeben, können wir Geld als Mittel zur Verherrlichung des Herrn einsetzen. Wir werden freier sein, Organisationen zu unterstützen, die sein Reich aufbauen. Wenn wir uns der Versuchung bewusst sind, dem Geld zu viel Bedeutung beizumessen, werden wir nicht zulassen, dass es uns in die Falle geht und uns von Jesus wegzieht. Wenn Sie derzeit mit einer finanziellen Krise zu kämpfen haben, wissen Sie, dass Jesus bei Ihnen ist und Ihnen helfen, Sie leiten und Ihre Ängste lindern möchte. Erinnern Sie sich an all die Zeiten, in denen er sich um Sie gekümmert hat. Stellen Sie sich ihn am Kreuz vor und erinnern Sie sich an seine unendliche Liebe. Er wird Sie nie verlassen. Möge sein Friede dein Herz erfüllen. Mach dir keine Sorgen um das Morgen – er hält es fest in seinen Händen.

Jesus Christus hat uns Auge geöffnet, damit wir Gott erkennen sollen. Deshalb wollen wir zum Vater  beten.

Damit wir sehend werden und den erkennen, der im Gericht kommen wird, bitten wir um seinen Frieden.

Selig, die als Kinder  Gottes zu Erben ewiger  Freude berufen  sind und Gott schauen werden. 

 

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