Dienstag der Weihnachtszeit 1,Joh 3,7-10

Jesus Christus, dem die Jünger folgten, um bei ihm zu bleiben, sei mit euch.

Lasst euch von niemandem täuschen“ 1 Joh 3,7 Wenn Sie schon einmal im Heiligen Land waren, wissen Sie, dass man viel Zeit damit verbringt, in einem Bus herumzufahren. Und vor allem, wenn die Reise längere Zeit dauern, nutzen die Menschen die Zeit auf unterschiedlichste Weise. Ich war sehr überrascht, bei einer solchen Wallfahrt habe ich eine Boulevardzeitschrift in den Händen einer Frau gesehen. Ich fragte mich, mit welcher Herzenshaltung sie sich auf diese Reise begeben hatte und den ganzen Weg nach Israel etwas mit sich trug, was den Menschen von Gott wegführt, oder führt zumindest nicht zu Gott.

Jesus, du hast  deine Jünger berufen, dir zu folgen. Herr, erbarme dich unser. 

Du bist der vom Vater verheißene  Messias. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  zu Kindern des Vaters gemacht. Herr,erbarme dich unser.

„Lasst euch von niemandem täuschen.“ Vielleicht sagen Sie sich: „Wie wäre es mit einer Zeitschrift dort drüben! Was kann es schaden, wenn ich mich dafür interessiere, was in der Welt des Showbusiness vor sich geht?“ Nun, auf den ersten Blick schadet es nicht. Aber prüfen Sie Ihre Gedanken und Ihr Gerede. Woran denken Sie, wenn Sie Informationen über einen „Prominenten“ lesen, über den Sie sprechen? Was geht in Ihrem Herzen vor, wenn Sie sehen, dass manche Menschen so leben, als ob sie frei wären, ohne die Einschränkungen des Dekalogs? Und wie viel Zeit verbringen Sie damit, über diese „Zelebrität“ zu tratschen? Du weißt nicht einmal, wie, und plötzlich hat dein Herz einen anderen Schatz. „Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund“. (Mt 12,34). Aber dennoch sollen wir von etwas verführt werden. Andreas suchte seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: „Wir haben den Messias gefunden“. (Joh 1,41). Lassen wir uns von der guten Nachricht der Erlösung verführen. Wir leben in der Weihnachtszeit, die uns genau an diese Wahrheit erinnert: Ich war ein Sünder, aber „durch die Gnade Gottes“ (1 Kor 15,10) lebe ich. Ich bin zum Tode verurteilt worden. Und nicht irgendein Tod, sondern eine Ewigkeit des Leidens in der Einsamkeit ohne die geringste Möglichkeit, die Schönheit Gottes zu sehen und bei ihm zu sein.

Aber Jesus Christus kam und rettete mich. Ist diese frohe Botschaft nicht wichtiger als Millionen im Lotto, als Siege im Fußball, als lästige Informationen über öffentliche Sünder, die nicht umkehren? Füllen Sie Ihr Herz heute mit einer Bibelstelle, die Sie anspricht. Und sprecht es zu euren Kindern, zu euren Lieben, „ob ihr zu Hause sitzt oder unterwegs seid, ob ihr euch hinlegt oder aufsteht“. (Dtn 6,7). Und Sie werden erleben, wie die Freude, ein Kind Gottes zu sein, in Ihnen erneuert wird. Erlöst durch das kostbare Blut von Jesus Christus.

Das Lamm Gottes hat uns die Erlösung gebracht. Als Erlöste wagen wir  zum Vater zu beten.

Als das Lamm Gottes kam der Erlöser in diese Welt. Deshalb bitten wir um seinen Frieden nicht vergebens. 

Selig, die bei Jesus  Christus bleiben und ihm angehören, wenn er wiederkommt. 

 

Dieser Beitrag wurde unter Andere veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.