Mittwoch der 2.Woche im Jahre 2022 1 Sam 17,32-33 37, 40-51

Gott, der alles kann, sei mit euch.

Wie oft ist die Geschichte von David und Goliath schon erzählt worden? Es scheint, dass jeder Flüchtling  darin Inspiration, Ermutigung und Hoffnung findet, wenn unüberwindbare Hindernisse in sein Leben treten. David ist ein international anerkannter Held für alle, die kaum eine Chance auf einen Sieg hatten. Aus spiritueller Sicht können wir Goliath als Vertreter einer Lebensweise und David als Vertreter einer anderen Lebensweise betrachten. Goliath war egoistisch, hochmütig und verließ sich stark auf seine eigenen Fähigkeiten.

Jesus, du hast in jeder Not geholfen. Herr,erbarme dich unser.

Du hast Kranke geheilt und Leben gerettet. Christus, erbarme  dich unser.

Du warst traurig über die Verhärtung der Herzen. Herr, erbarme dich unser. 

Seine wortgewandte Zunge und seine trotzigen Rufe waren voller Kühnheit. Er hatte einen soliden Körperbau und eine kräftige Muskulatur, auf die er stolz war. Goliath war so ein großes, starkes Kind. Es besteht ein großer Unterschied zwischen ihm und David, der sich auf den Herrn und nicht auf sich selbst verließ. Diese Geschichte bezeugt natürlich, dass Davids Lebensweise die richtige war. Wenn David sich nur auf seine begrenzte Kraft und Erfahrung verlassen hätte, wäre er wie alle israelitischen Krieger von Angst erfüllt gewesen. Aber David wusste, dass Gott seine Stärke war.

Goliath wollte, dass die ganze Welt ihn als den größten Kämpfer kennt. Er wollte, dass alle ihn fürchten und ihm mit Ehrfurcht und Respekt begegnen. David hingegen wollte Gott verherrlichen – sei es als Beschützer seiner Schafherde oder als Beschützer des gesamten Volkes Israel vor dem Heer der Philister. David wusste, dass Gott auf der Seite seines Volkes stand. Er konnte nicht die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass Goliath sie besiegen würde. Deshalb war es für ihn ein Leichtes, gegen Goliath zu kämpfen und zu gewinnen.

Diese beiden unterschiedlichen Philosophien zwingen uns, die Frage zu stellen: „Will ich als Teil dieser Welt leben, oder will ich in der Welt leben, aber nicht von ihr geprägt sein?“ Goliath würde immer noch regieren, wenn David ihn nicht besiegt hätte. Ebenso würde der Teufel immer noch herrschen, wenn Jesus ihn nicht besiegt hätte. Lasst uns Jesus heute sagen, dass wir uns gegen den Teufel in dieser Welt stellen wollen. Sagen wir Jesus, dass wir als seine Krieger dienen und uns auf seine Kraft und Macht verlassen wollen. Lasst uns darauf vertrauen, dass Gott mit uns ist und unsere Bemühungen segnet.

Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat unser Leben mit Licht erfüllt. In seinem  Namen dürfen  zum Vater beten.

Jesus Christus, löst auch heute Verwirrungen, mit seinem Frieden. Um diesen Frieden  bitten wir.

Selig, die den Weg  geebnet haben und  mit dem Herrn eingehen  dürfen ,wenn er wiederkommt.



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