Samstag der 4. Osterwoche Apg 13,44-52

Jesus, der in dem Vater ist, sei mit euch.

Als Paulus und Barnabas in Antiochia in Pisidien ankamen, gingen sie zunächst in die Synagoge der Stadt, wie es dort üblich war. Dort hörten die „Söhne des Stammes Abraham“ aufmerksam zu, als sie ihnen von Jesus erzählten. Einige glaubten, während andere folgten, um sich alles genauer erklären zu lassen. Einigen führenden Juden gelang es jedoch, viele Menschen gegen die Apostel aufzubringen. Paulus und Barnabas sahen darin eine Gelegenheit, den Heiden, von denen viele glaubten, die gute Nachricht zu bringen.

Jesus, du bist im und der Vater ist in dir. Herr,erbarme dich  unser.

Wer dich sieht, sieht zugleich den Vater. Christus, erbarme dich unser.

Du bist unser Mittler beim Vater. Herr, erbarme dich unser.

Als die Verfolger die Apostel zwangen, das Gebiet zu verlassen, zögerten sie nicht, und sie hielten sich nicht mit Anschuldigungen oder Reue auf. Sie schüttelten einfach „den Staub von ihren Füßen“ und zogen weiter, in der Überzeugung, dass Gott sie berufen hatte, anderswo zu evangelisieren. Während sie warteten, erkannten sie, dass der Heilige Geist ihnen vorausging und die Herzen der Menschen darauf vorbereitete, die gute Nachricht vom neuen Leben in Jesus zu empfangen.

Wenn wir auf Widerstand stoßen, neigen wir dazu, auf der Stelle zu schlurfen, und an unseren Füßen bleibt nur Schlamm kleben. Wir versuchen zu verstehen, was falsch gelaufen ist, und kehren immer wieder zu den Worten zurück, die wir gesagt haben, und zu den Dingen, die wir getan haben, und wünschen uns, wir hätten sie anders gemacht. Oder wir geben jemand anderem die Schuld und öffnen damit die Tür für Ärger und Groll. Wir könnten zu dem Schluss kommen, dass die Person unsere liebevollen Bemühungen nicht verdient. Solches Über analysieren führt zu einer ängstlichen Lähmung, bei der wir keine Schwierigkeiten riskieren.

Versuchen wir zu analysieren, was schief gelaufen ist, und übernehmen wir die Verantwortung für alles, was hätte besser sein können. Dies ist besonders wichtig, wenn es um unsere Lieben geht. Manchmal stellen wir jedoch, wie Paulus, fest, dass unser scheinbares Scheitern nicht nur das Ende unseres Engagements in einem bestimmten Bereich ist, sondern auch eine Einladung Gottes, sich der nächsten Aufgabe zuzuwenden, die Teil seines Plans für uns ist. Wenn so etwas geschieht, sollten wir die Vergangenheit der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen und den Heiligen Geist freudig bitten, uns zu zeigen, wo der auferstandene Jesus uns aufruft, ihm zu folgen.

Gott,der Herr, hat Mitleid mit uns Sündern. So wagen wir voll Vertrauen zum Vater zu beten.

In Christus hat Gott die Welt mit sich versöhnt. Um den Frieden Jesu Christi bitten wir.

Selig, die auf Erden von aller Schuld gelöst sind und frei sind für das Reich des Vaters. 

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